Gemeinde Groß Laasch

Ludwigsluster Str. 50
19288 Groß Laasch

Telefon (03874) 21466 Büro des Bürgermeisters

Telefax (03874) 619331

E-Mail E-Mail:
www.gross-laasch.de

Öffnungszeiten:
Unser Gemeindebüro ist besetzt von Montag- Freitag in der Zeit von 08.00- 12.00 Uhr

Tel. 03874/21466
Fax. 03874/619331


 

Bürgermeister: Markus Lau

1. Stv. Bürgermeister: Hartmut Ziegler

2. Stv, Bürgermeisterin: Anette Placek

 

Ersterwähnung 1229 als „Laceke“. Nach Aufzeichnung der Kirchenchronik gab es bereits 1229 eine Kirche in Groß Laasch. Heute findet man in Groß Laasch einen gepflegten Dorfanger mit einem prächtigen Baumbestand und gut erhaltene Bauernhöfe.

Groß Laasch zählt ca. 1000 Einwohner und liegt im Städtedreieck Ludwigslust-Neustadt-Glewe-Grabow. Die Gemeinde hat eine gute Verkehrsanbindung und ist auch über die Bundesautobahn, Abfahrt Neustadt-Glewe, zu erreichen. Bis 2002 wird eine 100%ige Entsorgung über die Kanalisation gewährleistet. Die Groß Laascher haben mit Fördermitteln ihre Häuser instandgesetzt, und somit verleihen sie dem Dorf ein gutes Aussehen. Der Ort ist ständig am Wachsen. Das dritte Baugebiet ist bereits geplant, und damit die Voraussetzung erfüllt, dass sich noch mehr Häuslebauer aus den umliegenden Städten ansiedeln können.

Die Gemeinde hat viele kulturelle Höhepunkte. Dazu zählen der monatlich stattfindende Oma-Opa-Tag, die Sportfeste, das Schützenfest, das Sommerfest, das Erntefest, das Kirchenfest und der Weihnachtsmarkt.

Die Vereine und alle Einwohner tragen dazu bei, dass Höhepunkte auch dementsprechend gefeiert werden. Die Frauengruppe der aktiven Freiwilligen Feuerwehr hat im Jahr 2000 am Landeswettbewerb in Augsburg teilgenommen und dort das Land Mecklenburg-Vorpommern vertreten. Der Sportverein SV 04 hat seine Wurzeln im Fußball, bietet aber eine breite Palette weiterer sportlicher Betätigung an. Auch die anderen Vereine, wie der Schützenverein, der Karnevalsverein und der Heimatverein bestimmen das Dorfleben in erheblichem Maße. Letzterer möchte das plattdeutsche Brauchtum mit Kindern und Erwachsenen wieder aufleben lassen.

 

Die Kindertagesstätte befindet sich in Trägerschaft der Volkssolidarität und betreut die Kinder im Alter von unter eins bis zehn Jahren. Die Kinder der Kita üben oft kleine Programme ein, die sie den Omas und Opas zu ihren monatlich stattfindenden Veranstaltungen, aber auch zu anderen Veranstaltungen der Gemeinde vortragen.

Der Jugendclub, in Trägerschaft der Gemeinde Groß Laasch, bietet Jugendlichen bis 27 Jahren eine gute Jugendarbeit an. Ganz besonders groß geschrieben wird hier die Arbeit in der Drogenprävention und der Vorbeugung gegen Gewalt.


Aktuelle Meldungen

Bundestagswahl vom 24. September 2017

(19.10.2017)

Am 24. September waren im Amtsbereich Ludwigslust-Land rd. 6.900 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben.

Insgesamt gaben rd. 5.200 Wählerinnen und Wähler, darunter knapp 1.000 Briefwähler, ihre Stimme ab.

Der Anteil der Briefwähler betrug somit 18,5 %. Gegenüber der Landtagswahl im Jahre 2016 erhöhte sich die Zahl der Briefwähler um ca. 26 %.

Die Wahlbeteiligung im Amtsbereich betrug rd. 76 %. Das Wahlergebnis entsprach der Veröffentlichung in der Schweriner Volkszeitung. Die Arbeit in den 21 Wahlvorständen wurde umsichtig und gewissenhaft durch 125 WahlhelferInnen organisiert. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen Wahlvorständen, ihren Helfern sowie den Bürgermeistern und Gemeindearbeitern.

Seitens der Gemeindewahlbehörde ein Dank an die Mitwirkenden der Amtsverwaltung.

In der Regel gewähren die Dienststellen der öffentlichen Verwaltungen ihren Beschäftigten, die als Mitglieder der Wahlvorstände aktiv waren, freiwillig einen Tag Freistellung bzw. Sonderurlaub. Von den privaten Arbeitgebern wünschen sich die dort Beschäftigten im Sinne der Wahrnehmung und Absicherung staatsbürgerlicher Erfordernisse ebenfalls ein Entgegenkommen. Leider haben sich bisher weder die Tarifparteien noch die Politik oder gar der Gesetzgeber auf Bundes- und Landesebene diesbezüglich förderlich hervorgetan. Programme und Veranstaltungen der politischen Bildung sind grundsätzlich positiv, sollten m.E. jedoch durch entsprechende Regelungen zur grundsätzlichen Freistellung nach Tätigkeit in Wahlvorstän-den ergänzt bzw. begleitet werden. Die Bundestagswahl war von den Wahlvorständen in der Auszählung und Ermittlung des Wahlergebnisses sowie der anschließenden Übermittlung zügig bewältigt worden. Um 22:20 Uhr waren im Amt bei der Gemeindewahlbehörde alle Unterlagen abgegeben. Die nächste Wahl steht mit der des Landrats im Jahre 2018 an. Im Jahre 2019 werden im Rahmen der im Mai oder Juni stattfindenden Europawahl und der Kommunalwahlen (Wahl zum Kreistag und Gemeindevertretung sowie Wahl des Bürgermeisters) wieder möglichst viele Wahlhelfer benötigt. Hierzu sollte insbesondere die Politik alsbald einen befördernden Beitrag leisten!

Vorbereitung der Wahl der Schöffen und Jugendschöffen

(19.10.2017)

Die Gemeinden des Amtsbereiches Ludwigslust-Land haben für die Geschäftsjahre vom 01.01.2019 bis 31.12.2023 jeweils einen Wahlvorschlag (je 1 x Mann + 1 x Frau) für die Amtsgerichte Ludwigslust bzw. Schwerin vorzuschlagen. Die Wahl der Schöffen für das Amtsgericht und das Landgericht erfolgt aus einer einheitlichen Vorschlagsliste für den jeweiligen Amtsgerichtsbezirk, die der Richter beim Amtsgericht aus den einzelnen Vorschlagslisten der Gemeinden zusammenstellt (§ 39 Abs. 1 GVG).

Die Gemeinden Lübesse, Sülstorf und Uelitz haben jeweils einen Vorschlag für das Amtsgericht Schwerin und die Gemeinden Alt Krenzlin, Bresegard bei Eldena, Göhlen, Groß Laasch, Leussow, Lüblow, Rastow, Warlow und Wöbbelin für das Amtsgericht Ludwigslust zu unterbreiten.

Das Schöffenamt ist ein Ehrenamt und wird für fünf Jahre ausgeübt. Interessierte BürgerInnen sollen folgende Voraussetzungen erfüllen:

- deutsche Staatsangehörig- keit

- mindestens 25 Jahre alt

- höchstens 69 Jahre alt

- länger als ein Jahr in der Gemeinde wohnhaft

- keine Vorstrafen

- Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter

Jugendschöffen sollen auch erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein.

Wer Interesse hat, wendet sich bitte schriftlich bis 30. November 2017 unter Angabe von Familienname, Vorname; Geburtsname; Tag und Ort der Geburt sowie Wohnanschrift und Beruf an das Amt Ludwigslust-Land, Der Amtsvorsteher, Wöbbeliner Str. 5, 19288 Ludwigslust.

Zwecks Rücksprache stehen Interessierten der LVB Herr Utecht (Tel. 03874 / 42 69 10, E-Mail w.utecht@amt-ludwigs-lust-land.de) und Frau Weidhaas im Sekretariat (Tel. 03874 / 42 6911, E-Mail info@amt-ludwigslust-land.de) gerne zur Verfügung.

Wenn die Entscheidung für eine Ausbildung schwer fällt

(19.10.2017)

23. Berufsstartertag in Ludwigslust am 4. November

 

Viele regionale Ausbildungsbetriebe suchen schon seit Jahren händeringend nach Auszubildenden. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an junge Menschen, wenn sie sich für einen bestimmten Beruf interessieren.

Wer also im kommenden Jahr die Schule beendet, hat viele Möglichkeiten, gleichzeitig aber auch viele Fragen. Für welchen Beruf bin ich besonders geeignet? Wie kann ich mich dabei weiterentwickeln? Welche Möglichkeiten bietet der Arbeitgeber?

Orientierung in diesen Fragen gibt der Berufsstartertag am 4. November in Ludwigslust. An diesem Samstag präsentieren von 9 bis 12 Uhr in der Sporthalle des Goethe-Gymnasiums in Ludwigslust mehr als 80 regionale und auch überregionale Partner und Ausbildungsbetriebe ihre Zukunftsmöglichkeiten für junge Menschen. Die Entscheidung für eine Berufsausbildung ist ein ganz wichtiger Schritt für das weitere Leben. Wie wichtig hier Beratung und Unterstützung sind, zeigt auch der Berufsstartertag in Ludwigslust. Denn mittlerweile findet er zum 23. Mal statt.

Gemeinsam mit der VR-Bank und dem Goethe-Gymnasium präsentiert die AOK Nordost diese Veranstaltung seit vielen Jahren, weil es uns wichtig ist, dass junge Menschen hier in der Region eine Perspektive bekommen. Vorgestellt werden Berufe wie Mechatroniker/-in, Verkäufer/-in im Einzelhandel, Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel, Fachkraft für Lagerlogistik, Industriekaufmann/-frau, Elektroniker/-in, Fachinformatiker/-in und vieles mehr. Aber auch Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege, duale Studiengänge und verschiedene innovative Berufsfelder in der Medizin sowie bei der Bundeswehr oder der Bundespolizei und Möglichkeiten des Bundesfreiwilligendienstes werden präsentiert. Neben regionalen Firmen sind auch verschiedene Hochschulen und Universitäten zu Gast. Vertreter des Handwerks und der Agentur für Arbeit beraten ebenfalls über verschiedene Ausbildungsberufe.

Der BS-Tag eröffnet jungen Menschen die Chancen direkt mit den Ausbildungsfirmen in Kontakt zu treten, Fragen zu stellen und sich über die Vielfältigkeit der verschiedenen Berufsbilder zu informieren.

Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit Praktikas zu finden und damit zu prüfen, ob der angestrebte Beruf auch wirklich der Traumberuf ist.

Als besonderes Highlight auf dem Berufsstartertag können die Jugendlichen zusammen mit ihren Freunden persönliche Erinnerungsbilder in der AOK Selfiebox machen.

Weitere Informationen unter www.aok.de/nordost/karriere

Groß Laasch - Tanzkreis im Kulturhaus

(26.09.2017)

Das TanzSportCentrum Schwerin freut sich, Ihnen wieder einen Tanzkreis in Groß Laasch anbieten zu dürfen. Begeisterte Tänzer und die es noch werden wollen, sind dazu recht herzlich eingeladen. Die aktuellen Kurstermine für den Tanzkreis am Freitag: 29. September/  06. Oktober/ 13. Oktober/ 20. Oktober/ 27. Oktober/ 03. November/ 10. November/ 24. November 2017.

Anmeldungen bei Herrn Hans-Joachim Eggert, unter 0173-2070180, oder einfach beim Training vorbeikommen und mitmachen!

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Groß Laasch - Ein sehr praktisches Hobby

(03.09.2017)

Ottmar Saffan und Ingo Ortmann restaurieren Traktoren / Am 2. September laden sie wieder zum Oldtimertreffen in Groß Laasch ein

 

Eine rein praktische Überlegung hatte Ottmar Saffan zum Besitzer eines Oldtimer-Traktors gemacht. „Ich wollte einen Traktor haben, um das Kaminholz nicht immer mit Auto und Anhänger aus dem Wald holen zu müssen“, erzählt der Groß-Laascher. „Er sollte schlicht Arbeit verrichten.“ Doch dabei allein ist es nicht geblieben.

Weil ihm Deutz-Traktoren nicht zusagten, hielt er nach einem Amerikaner – einem McCormick – Ausschau. Ganz in der Nähe wurde er vor rund sieben Jahren dann fündig. Allerdings hatte der „D 320“ von 1957 seine besten Zeiten schon hinter sich. „Immerhin war das Herz des Traktors, der Motor, noch in Ordnung“, erzählt Ottmar Saffan. „Kupplung, Wasserpumpe, Kühler und einiges mehr mussten aber repariert oder ausgetauscht werden.“

Auf Erfahrungen bei der Fahrzeugreparatur konnte der gelernte Maler, der inzwischen seit 32 Jahren bei der Polizei arbeitet, nicht zurückgreifen. „Aber beim Auseinanderbauen lernt man schon einiges“, erzählt der 56-Jährige. Und mit Ingo Ortmann hatte er einen Freund an seiner Seite, der schon jahrzehntelange Schrauber-Erfahrung besaß. „Mein erster selbst gebauter Traktor hatte eine Opel-Hinterachse, ein Moskwitsch-Getriebe und den luftgekühlten Motor von einem Motorrad ,Berlin’“, erzählt der 48-jährige Groß-Laascher.

Nachdem alle Einzelteile repariert und restauriert waren, wurde der McCormick D 320 wieder zusammengebaut und ausprobiert, ob er läuft. „Dann haben wir ihn wieder zerlegt und die Teile einzeln lackiert“, erklärt Ottmar Saffan. Natürlich in den klassischen Farben eines McCormick: Rot mit beigefarbenen Felgen.

Als nach hunderten Arbeitsstunden und einigen Nächten Ottmar Saffans Traktor fertig war, war die Arbeit aber längst nicht getan. Denn inzwischen hatte sich auch Ingo Ortmann einen McCormick – einen „D 430“ – gekauft. „Einen modernen Traktor hätte ich nicht haben wollen, da kann man ja nichts selbst machen, ohne einen Laptop anzuschließen“, so Ingo Ortmann. Als auch der zweite Traktor im alten neuen Glanz erstrahlte, wurde ein weiterer Traktor gekauft. „Nicht weil wir noch einen brauchten, sondern um ihn zu reparieren, um etwas zu tun zu haben“, so der Groß-Laascher. Er wurde nach der Restaurierung verkauft.

Das Schrauben ist im Vergleich zu den Anfangsjahren weniger geworden. Dafür wird mit den Traktoren jetzt mehr gefahren – und zwar nicht nur, um gemeinsam Kaminholz aus dem Wald zu holen und Schnee zu schieben. „Wir machen damit auch Kremsertouren, nehmen an Festumzügen wie jüngst in Gorlosen teil, und wir fahren zu Oldtimertreffen“, berichtet Ottmar Saffan. „Das Oldtimertreffen am 1. Mai in Spornitz ist ein Muss.“ Doch jetzt richtet sich der Blick von Ottmar Saffan und Ingo Ortmann auf das eigene Oldtimertreffen, das am Sonnabend, dem 2. September, in Groß Laasch stattfindet. Historische Zwei- und Vierräder werden dazu auf dem Feuerwehrübungsplatz erwartet. Das Treffen erlebt seine sechste Auflage. Entstanden war es im Zusammenhang mit dem Ball der Vereine. Einer der Organisatoren hatte die beiden Freunde gefragt, ob sie nicht noch ein paar andere Traktoren heranbekommen würden. Sie bekamen und wiederholten das Treffen Jahr für Jahr, inzwischen auch ohne den Ball der Vereine. „Beim Treffen wird gefachsimpelt, Ersatzteile werden getauscht und eine gemeinsame Ausfahrt gemacht.“ Ohne viele Helfer, zu denen auch die beiden Ehefrauen gehören, ohne die Unterstützung durch Feuerwehr, Gemeinde und Sponsoren könnte man so eine Veranstaltung nicht auf die Beine stellen, betont Ottmar Saffan, der sich aber auch schon ein bisschen auf den Winter freut. Dann ist wieder viel Zeit zum Schrauben. „Einen Traktor dafür haben wir schon.“

Wer sich als Teilehändler oder mit einem Oldtimer anmelden möchte, kann sich unter Telefon 0173/2402343 oder 03874/570591 melden.

Kathrin Neumann

SVZ vom 22.08.207

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Feuerwehr-Jugendcamp mit Seeblick

(17.08.2017)

Mit 118 Kindern und Jugendlichen aus unserem Amtsbereich sind wir am 26. Juli an den Rudower See angereist. Mit dabei waren die Jugendfeuerwehren aus Sülstorf, Sülte, Lübesse, Uelitz, Rastow, Lüblow, Alt Krenzlin und Groß Laasch. Dieses Jahr sind auch die Kinderfeuerwehren aus Lübesse, Rastow, Lüblow und Alt Krenzlin mit dabei gewesen. So wie jedes Jahr in der ersten Ferienwoche ging es von Mittwoch bis Sonntag ins Camp.

Mit dem Wetter waren wir unzufrieden, trotzdem waren es erlebnisreiche Tage, die wir am Rudower See verbringen durften. Die Mannschaftszelte, in denen die Jungen und Mädchen untergebracht waren, standen zum Teil direkt am Ufer des Sees. Der Ausblick war ideal, teilweise mit „Meerblick".

Erlebnisreiche Ferientage verbrachten die sechs- bis 18-jährigen Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehren. Das Blaulichtmuseum in Beuster sowie die Filzwerkstatt in Lenzen standen auf dem Besuchsprogramm. Dort wurden Bälle, Blumen, Bänder und Armreifen gefilzt. Auch das Essen von der Landfleischerei aus Lanz war sehr gut. Und da der See vor der „Zelttür" war, gingen die Campteilnehmer auch baden und sind mit Tret- oder Paddelboot unterwegs gewesen. Alles unter den Augen der vier Rettungsschwimmer. Am Freitagabend fand auch wieder die traditionelle Nachtwanderung statt. Die Letzten kamen erst gegen 1.30 Uhr vom 5,8-Kilometer-Marsch zurück.

Am Sonntagvormittag ging es wieder zurück in die Heimat.

Bedanken möchten wir uns bei dem Platzwart Sigmar Beck und seiner Frau, die sich sehr engagiert um uns kümmerten, sowie bei der Landfleischerei aus Lanz. Ich möchte mich auch besonders bei den Rettungsschwimmern bedanken, die mir jedes Jahr zur Seite stehen und ganz besonders bei meinem Stellvertreter, Guido Meletzki.

Auch der Fa. Green Carbon gilt unser herzlicher Dank für die gesponserten 24 Sack Holzkohle.

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Groß Laasch - Keine Arbeit für Zartbesaitete

(14.08.2017)
Volontärin Jaqueline Worch blickt hinter die Kulissen einer Tierarztpraxis Gross Laasch

Noch ist er unter Narkose, doch Kater Pauli ist bereits dabei aufzuwachen, als Tierärztin Dr. Sabrina Zahradnik seine Ohren säubert. Der schwarz-weiße Vierbeiner ist noch orientierungslos, bewegt sich noch nicht. Gerade erst wurde er kastriert, jetzt soll kontrolliert werden, ob die Samtpfote unter Flöhen oder Ohrmilben leidet. Schnell wird bei der Arbeit klar – in der Veterinärmedizin ist kein Platz für Zartbesaitete. „Blut und solche Sachen muss man abkönnen“, bestätigt mir Varinia Kuck.

Die 31-Jährige ist Tierarzthelferin in der Groß Laascher Praxis und wie Sabrina Zahradnik eine Quereinsteigerin. Denn beide haben vor ihrer Arbeit mit Tieren als Sozialversicherungsfachangestellte gearbeitet. Mit 24 Jahren entschied sich Sabrina Zahradnik jedoch, eine andere Richtung einzuschlagen. Sie studierte Veterinärmedizin in Berlin und spezialisierte sich auf die Behandlung von Kleintieren.

Die Abwechslung, die ihr Beruf täglich bietet, sei das Beste daran, erzählt Sabrina Zahradnik. „Es ist aber auch mit einer großen Verantwortung verbunden. Schließlich arbeiten wir mit Lebewesen“, erinnert die Tierärztin. Doch anders als in der Humanmedizin, kann Sabrina Zahradnik ihre Patienten nicht nach ihren Beschwerden fragen, sich nicht erklären lassen, wie sie sich fühlen. Eine Diagnose zu finden, gleicht daher immer wieder einer Entdeckungsreise. „Wir fragen die Halter, was sie bei ihren Tieren beobachtet haben – haben sie sich unnormal verhalten, vielleicht nicht gefressen oder ist irgendetwas vorgefallen, dass die Beschwerden erklären könnte“, erklärt mir Dr. Zahradnik. Noch dazu kommt, dass die Tierärztin entgegen ihren Kollegen der Humanmedizin mehr als einen anatomischen Aufbau verinnerlichen muss. Doch die tägliche Routine und ihre Spezialisierung auf die Behandlung von Kleintieren würden dafür sorgen, dass das für die Veterinärmedizinerin kein Problem darstelle.

Kater Pauli hat Ohrmilben, wie uns kurz darauf die Schwestern mitteilen. Unter dem Mikroskop sehe ich mir, Volontärin Jaqueline Worch, die Probe an, die Dr. Zahradnik anfangs entnommen hat. Ich versuche einen Tag in ihre Rolle zu schlüpfen und sie erklärt mir, was ich auf dem Objektträger sehe. Mir wird ganz anders zumute, wenn ich daran denke, dass der schwarz-weiße Vierbeiner das in seinen Gehörgängen hatte, wie sehr er sich damit gequält haben muss. Gereinigt wurden seine Ohren bereits. Jetzt bekommt er noch Medikamente. Wie sie sich das alles merken könne – die Namen, Wirkungsweisen und Dosierungen jedes Medikamenten möchte ich von Sabrina Zahradnik erfahren. „In meinem Studium dachte ich auch, dass das ziemlich schwierig werden könnte“, verrät mit die Tierärztin. „Aber mit der Zeit weiß man welches Medikament man am besten für welche Behandlung beschreibt.“ Während ihres Studiums hatte Sabrina Zahradnik dafür noch immer ein medizinisches Fachbuch in der Tasche ihres Kittels, heute braucht sie es nicht mehr. Zur Not könne man wegen der Dosierung ja auch in die Packungsbeilage schauen, gesteht sie.

Kater Pauli wird in eine Box im Aufenthaltsraum gelegt. Dabei müsse man vorsichtig sein – da Tiere nicht wie Menschen realisieren, was mit ihnen geschehen ist, können sie nach einer Narkose hektisch reagieren und sich und andere möglicherweise verletzen, erklärt Sabrina Zahradnik. Doch nicht selten zeigen ihr die Tiere nach dem anfänglichen Groll anschließend ihre Dankbarkeit. „Sie merken dann, dass man ihnen nichts Böses wollte, sondern ihnen geholfen hat“, sagt mir Varinia Kuck mit einem Lächeln.
 
Jacqueline Worch
 SVZ vom 11.08.2017

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Groß Laasch - Vom Hobby zur Geschäftsidee

(14.08.2017)

Raimo Reincke ist Mitgesellschafter der neuen Bierbrauerei in Ludwigslust, die bald in die Orangerie in Ludwigslust einzieht

Aus einer nächtlichen Ideenspielerei mit Tennisfreunden wurde Ernst. Zusammen mit zwei anderen Gesellschaftern aus der Umgebung startet der Hobbybraumeister Raimo Reincke das Projekt „1. Ludwigsluster Bier“ in der Orangerie. Der zweifache Familienvater befürwortet Regionalität auf dem Markt und kennt die Angebote in der Region sehr gut. Sogar von dem selbstgemachten Bauernhofeis in Holthusen, dem Heimatort von SVZ-Mitarbeiterin Nele Assmann, hat er schon gehört. Den 46-Jährigen gebürtigen Ludwigsluster hat es trotz der vielen Reisen immer wieder in seine Heimat zurückgezogen. Heute wohnt er mit seiner Familie in Groß Laasch. Sein besonderes Hobby, Bier zu brauen, dem er seit acht Jahren nachgeht, macht er nun bald zum Beruf. Nele Assmann stellte ihm die 20 Sonnabend-Fragen.

Wie lautet Ihr Lebensmotto? Raimo Reincke: „Denke nicht so oft an das was dir fehlt, sondern an das, was du hast“ von Marc Aurel. Man sollte im Leben glücklich sein und mindestens zehnmal am Tag lachen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Ich bin gerne am Wasser, zu Hause bei uns am Teich oder in Neustadt-Glewe am See. Da kann ich neue Ideen sammeln und Kraft tanken.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit 14 Jahren im Betonwerk in der Eisenbiegerei. Da sind mir immer die Schweißperlen in die Schuhe geflogen und ich bin rumgehüpft als wäre ich beschwipst.

Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Für Reisen und ein Moped. Ich hatte eine sahara-braune S51 B.

Wo findet man Sie am ehesten?
Momentan in der Brauerei, damit die Manufaktur bald läuft. Im Sommer oft bei Theaterprojekten in Groß Laasch. Wir führen ein Sommertheaterstück mit Bezug zu Grimms Märchen auf und üben auch schon für das Krippenspiel zu Weihnachten. Sonst bin ich auch öfter auf dem Tennisplatz zu finden.

Was stört Sie an anderen? Wenn jemand pedantisch ist und alles zu genau nimmt. So etwas hindert mich in meiner Freiheit und Kreativität. Auch Ungeduld finde ich störend.

Welche Musik hören Sie am liebsten?
Deutsche Rockmusik wie die von Udo Lindenberg, den Toten Hosen und den Ärzten, aber auch gerne neue Sachen wie von Andreas Bourani und Philipp Poisel.

Was bedeutet Ihnen persönliches Glück?
Wenn ich mein persönliches Glück ausleben kann und die Welt und mein familiäres Umfeld um mich herum friedlich ist.

Sind sie ein Kopf- oder eher Bauchmensch?
Zu 80 Prozent ein Bauchmensch. Der Bauch liegt viel dichter am Herzen als der Kopf und wenn man etwas von Herzen macht, wird man nicht von Außen beeinflusst und denkt nicht zu viel nach.

Wonach suchen Sie im Leben?
Nach Entfaltungsmöglichkeiten, neuen Inspirationen und in gewisser Weise auch nach Anerkennung. Man bekommt immer gerne ein Feedback von Anderen.

Was findet man immer in Ihrem Kühlschrank?
Käse, Bier, Oliven und eine gute italienische Salami.

Welchen Wunsch wollen Sie sich noch erfüllen?
Ich möchte gerne nach Südostasien reisen. Ich war vor Jahren schon mal in Malaysia und so beeindruckt, dass ich unbedingt noch einmal dort hin muss. Außerdem würde ich mir gerne irgendwann ein Boot kaufen, um auf der Ostsee oder den Gewässern in MV umher zu schippern.

Wen würden Sie gerne mal auf eine Tasse Kaffee treffen?
Barack Obama. Ich finde ihn total faszinierend und warmherzig und bin beeindruckt, was er als Präsident alles geschafft hat. Er kann, denke ich, auch jetzt noch viel bewegen.

Können Sie sich mit nur einem einzigen Wort beschreiben?
Kreativ.

Wo ist für Sie Heimat?
In Ludwigslust und da wo meine Liebsten sind. Ich könnte auch in Bayern leben, wenn sie dort sind.

Welche Erinnerungen verbinden Sie mit Ihrer ersten Reise?
Als Kind war ich mit meinen Eltern oft in Neustadt-Glewe in einem Bungalow nahe des Sees. Nach der Wende bin ich mit vier Freunden nach Ungarn gereist. Wir brauchten 24 Stunden mit dem Trabant bis zum Balaton.

Wenn Sie kochen oder Essen gehen, welche Küche bevorzugen Sie?
Die Italienische. Ich esse sehr gerne Fisch, Antipasti und die landestypischen Desserts. Wenn ich in einer neuen Stadt bin, frage ich zuerst nach einem guten Italiener.

Worauf könnten Sie niemals verzichten?
Meine Familie und 30 richtig schöne Sommertage mit über 25 Grad.

Worauf könnten Sie verzichten?
Staus, die machen mich ungeduldig, und auf manche komplizierte und umfangreiche Prozesse mit Behörden, die oft viel Zeit beanspruchen.

Welches Wort ist für Sie das Schönste?
Glück.

Was bedeutet Ihnen die Liebe?
Sie ist oftmals der Motor, um zu agieren. Man muss sich selbst lieben, um lieben zu können und sie trägt zu einem psychisch und physisch gesunden Menschen bei.

Was war bisher Ihr schönstes Geschenk?
Vor kurzem hat mir meine Frau Karten für eine Veranstaltung der Festspiele MV geschenkt. Das machen wir zwar öfter, aber es ist das Schönste in kürzerer Vergangenheit.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Den Kriminalroman „Der Auftrag“ von dem skandinavischen Autor Jo Nesbø.

Wem sollten wir ebenfalls diese Fragen stellen?
Ingrid Herrmann, Regionalmanagerin des Leader-Projekts Süd-West-Mecklenburg.

 

Nele Assmann

SVZ vom 12.98.2017

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Gross Laasch - 38. Kinderkleiderbörse

(11.08.2017)

Zur 38. Kinderkleiderbörse wird am

3. September ab 10:00 Uhr

nach Groß Laasch eingeladen.

 

Die Veranstaltung findet auf dem Feuerwehrübungsplatz statt.

 

Der Aufbau ist ab 7:00 Uhr möglich.

 

Stöbern Sie gemütlich nach gut erhaltener Kinderkleidung und Spielzeug aller Art. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

 

Weitere Informationen:

Gemeinde Groß Laasch

Tel. 03874/21466

info@gross-laasch.de

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Ferienzeit ist Schwimmkurszeit

(07.08.2017)

ASB sichert 15 Badestellen ab und bietet über 60 Schwimmkurse in den Sommerferien an

 

„Wir helfen hier und jetzt“ ist der Slogan des ASB. „Jeder Schwimmer zählt“, ist das Motto des ASB-Wasserrettungsdienstes Schwerin-Parchim.

 

Seit einer Woche sind Ferien in Mecklenburg Vorpommern und die Fahne des ASB-Wasserrettungsdiensts, das Symbol, dass Rettungsschwimmer die Badestelle sichern, weht in Matzlow-Garwitz, Demen, Kukuk, Brüel, Kreien, Goldberg, Neustadt Glewe, der Wasserskianlage Zachun, Dreenkrögen bei Wöbbelin, Kritzow/Broock, Passow, Sternberg, Malchin und am Luckower See und Neuklostersee.

Somit sichert der ASB mit seinem Wasserrettungsdienst in der Region um Schwerin und im Landkreis Ludwigslust-Parchim mittlerweile 15 Badestellen ab. An diesen Seen sind ehrenamtlich Rettungsschwimmer für den sicheren Badespaß im Einsatz und ASB-Schwimmlehrer geben in jeder Woche Schwimmkurse für Kinder ab 5 Jahren. Auch Juniorretter- / und Rettungsschwimmkurse werden angeboten. „Zzt. sind rund 80 ehrenamtliche Rettungsschwimmer und Schwimmausbilder im Einsatz, freut sich Mike Stiehler Kreisleiter ASB-Wasserrettungsdienst Schwerin-Parchim über das große Engagement seiner Samariter. „Die Wasserretter nutzten die Wintermonate intensiv zum Training und der Ausbildung von neuen Rettungsschwimmern und Schwimmausbildern. So konnten in 5 Rettungsschwimmkursen im Frühjahr 43 neue Rettungsschwimmer ausgebildet werden von denen bereits Einige ihre ersten Dienste angetreten haben. Darüber befinden sich 10 Rettungsschwimmer in der Ausbildung zu Schwimmlehrern.“ so Stiehler weiter. In den letzten Jahren haben die Schwimmausbilder des ASB regelmäßig über 1400 Kinder im Sommer das Schwimmen in den Schwimmbädern und Binnenseen der Region aber auch in den Schwimmhallen in Plau am See und in Schwerin beigebracht und Schwimmstufen nach einer erfolgreichen Ausbildung an die Kinder verliehen. Das Seepferdchen-Abzeichen ist dabei eines der ersten Schwimmabzeichen, welches schon Kinder ab einem Alter von 5 Jahren bereits im Vorschulalter in so einem einwöchigem Schwimmkurs erlangen können. Danach folgen die Jugendschwimmabzeichen Bronze, Silber und Gold. Für besonders gute Schwimmer ab 8 Jahren wartet die Ausbildung zum Jungen Rettungsschwimmer. Diese Kinder bereiten sich schon frühzeitig auf die Rettungsschwimmerausbildung vor, die ab einem Alter von 12 Jahren absolviert werden kann. Ein Schwimmkurs dauert 15 Stunden und ist in der Regel auf eine Woche oder an mehreren Wochenenden verteilt und kostet 45,-€

 

Interessenten an einem Schwimmkurs oder an einer ehrenamtlichen Tätigkeit im ASB können sich beim ASB – Ausbildungszentrum Parchim oder in der ASB Geschäftsstelle in Schwerin informieren bzw. sich unter 0172-3253661 oder 0385-200355300 anmelden auch gern per Mail an info@asb-sn-pch.de.

 

An folgenden Seen führt der ASB in der Saison 2017 Schwimmlehrgänge durch:

 

See

Ferienwoche

Uhrzeit

 

 

Matzlow Garwitz

 

jede Ferienwoche

+ Rettungsschw.-Kurs

09:00 – 12:00 Uhr

 

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Neustadt Glewe

 

jede Ferienwoche

10:00 – 13:00 Uhr

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Zachun

 

1. 3. 4. 5. 6. Ferienwoche

08:00 – 11:00 Uhr

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Dreenkrögen/Wöbbelin

 

1. 4. 5. 6. Ferienwoche

10:00 – 13:00 Uhr

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Brüel

 

1. 2. 3. 5. Ferienwoche

10:00 – 13:00 Uhr

 

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Demen

 

jede Ferienwoche

+ Rettungsschw.-Kurs

10:00 – 13:00 Uhr

 

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Goldberg

 

2. 4.

Ferienwoche

10:00 – 13:00 Uhr

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Kukuk

 

2. 4.

Ferienwoche

09:00 – 12:00 Uhr

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Passow

 

4. 5.

Ferienwoche

10:00 – 13:00 Uhr

 

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Kreien

 

4.

Ferienwoche

11:00 – 14:00 Uhr

 

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Kritzow/Broock

 

1. 2. 3. 5. Ferienwoche

+Rettungsschw.-Kurs Sa/So 19./20.08.

10:00 – 13:00 Uhr

 

10:00 – 16:00 Uhr

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Suckow/kleines Privatbad

 

Auf Anfrage

Auf Anfrage

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Dabel Holzendorf

 

2.

Ferienwoche

09:00 – 12:00 Uhr

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Sternberg Badeanstalt

 

2. 3. 4. 6. Ferienwoche

10:00 – 13:00 Uhr

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Sternberg Campingplatz

Luckower See

 

3. 5.

Ferienwoche

11:00 – 14:00 Uhr

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Plau am See

6.

Ferienwoche

09:00 – 12:00 Uhr

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

Neukloster

2. 4. 5.

Ferienwoche

11:00 – 14:00 Uhr

ASB Ausbildungszentrum

0172 - 3253661

ASB Geschäftsstelle

0385 / 200 355 300

 

 

 

 

 

 

Mike Stiehler,

Kreisleiter des ASB-Wasserrettungsdienstes

  1. Kreisverband Schwerin – Parchim e.V.

Foto zu Meldung: Ferienzeit ist Schwimmkurszeit

Entwurf Kreisentwicklungskonzept KEK 2030 liegt vor! Sie haben jetzt das Wort!!!

(10.07.2017)
Der KEK-Entwurf steht Ihnen, d.h. der gesamten Öffentlichkeit, allen Bürgerinnen und Bürgern ab sofort im Rahmen eines Onlineforums bis zum 31.07.2017 unter www.kreis-lup.de/kek bzw. www.kreis-lup.de/kek2030 zur Kenntnisnahme und Diskussion zur Verfügung. Hier können Sie uns Ihre Hinweise und Anmerkungen gerne mitteilen.
Wir möchten Sie hiermit sehr herzlich dazu einladen, den KEK-Entwurf dahingehend zu prüfen, ob Sie sich in den Zielen und Handlungsansätzen für die zukünftige Gestaltung der Kreisentwicklung wieder finden.

 

Groß Laasch - Kinderfest zum Kindertag am 1. Juni 2017

(19.05.2017)

Unser traditionelles, jährliches großes Kinderfest findet wie im vergangenenen Jahr auf dem Spielplatz von 15:00-17:00 Uhr statt. Mit vielen Überraschungen und interessanten Angeboten soll unseren Kindern ein erlebnisreicher Tag geboten werden.

Wir freuen uns auf alle Kids und eine tolle Zeit.

Gemeinde Groß Laasch

Foto zu Meldung: Groß Laasch - Kinderfest zum Kindertag am 1. Juni 2017

Neunte Radsternfahrt durch die Lewitz am 1. Mai 2017

(18.05.2017)

Bei schönem Sonnenschein und frischem Wind wurde die Radsaison in der Lewitz eröffnet.

In diesem Jahr nahmen am 01. Mai über 350 Sternenfahrer das Angebot des „Lewitz e. V." zur neunten Radsternfahrt mit dem Ziel Jagdschloss Friedrichsmoor wieder an. Gestartet wurde im neunten Jahr auch von neun Standorten. Die erfahrenen Fahrradlotsen führten ihre Sternfahrer über die schönsten Besichtigungspunkte der Lewitz.

Den Männern und Frauen um Familie Stang vom Jagdschloss war es wieder einmal zu verdanken, dass das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Die „Banzkower Wiesenband" unterhielt die Radsternfahrer und Gäste musikalisch. Wie in jedem Jahr begrüßten die Bürgermeis-terin von Neustadt-Glewe Doreen Radelow und der Vereinsvorsitzende des „Lewitz e. V." Rainer Mönch die Radler. Ebenso traditionell ist die Eröffnung mit dem Tanz „Rheinländer", in diesem Jahr gekonnt dargeboten von der Bürgermeisterin aus Neustadt-Glewe und Jochen Sabban von der Wiesenband. Anschließend bekamen alle Radlotsen sowie Detlef Stang vom Jagdschloss, Rainer Kluth als langjähriger Mode-rator und die Banzkower Wiesenband als Dankeschön für die ständige Unterstützung der Veranstaltung eine Flasche Original „Karl Toffel Schnaps". Am Eingang zum Jagdschloss Friedrichsmoor wurde durch Dr. Frank Löser ein weiterer Sagenstein in der Lewitz feierlich eingeweiht.

Die Organisatoren bedanken sich bei allen Helfern und Sponsoren, insbesondere der Stadt Neustadt-Glewe, dem Jagdschloss Friedrichsmoor, Axel Kammeier von Ostsee Reisen GmbH.

Ein besonderer Dank gilt Karen Lange, die seit fünf Jahren die Radsternfahrt des Vereins „Lewitz e.V." gestaltet hat. Die zehnte Radsternfahrt findet am 01. Mai 2018 an gleicher Stelle und hoffentlich auch mit zehn Radsternen wieder statt.

Foto zu Meldung: Neunte Radsternfahrt durch die Lewitz am 1. Mai 2017

Schnupperferienlager in Alt Jabel

(18.05.2017)

Vom 10.04.-12.04. erlebten 36 Kinder und ihre sechs Betreuer im Erholungszentrum des Zebef e.V. in Alt Jabel drei Tage voller Spaß und Action. In unserem traditionellen Schnupperferienlager konnten die Sechs- bis Elfjährigen das Ferienlagerleben in kompakter Form kennenlernen. Nach der Anreise am Montag vergnügten wir uns auf dem Spielplatz auf dem Gelände der Kirchgemeinde. Am Abend gab es eine Disco. Am Dienstagvormittag führten wir einen Waldspaziergang durch, bei dem die Kinder etwas über Pflanzen und Tiere im Wald kennen lernen und sich bei verschiedenen Waldspielen ausprobieren konnten. Am Nachmittag betätigten sich die Kinder kreativ. Am Abend schaute ein Teil der Gruppe einen Kinofilm, der andere Teil nahm an der Lesenacht teil, bei der verschiedene Geschichten nach Wunsch der Kinder von den Betreuern vorgelesen wurden. Am Mitt-wochvormittag besuchten wir Pastor Tuttas, wo die Kinder zunächst ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten und aus selbsthergestelltem Brötchenteig etwas formten, was anschließend im Steinbackofen zubereitet wurde. Anschließend führte uns Pastor Tuttas in die Kirche und erklärte uns die Orgel und ließ diese erklingen. Die Begeisterung darüber war den Kindern ins Gesicht geschrieben. Am Nachmittag fand die Ferienlagertaufe statt, bei der fast alle Kinder in das Reich der Ferienlagerkinder aufgenommen wurden. Das bedeutet, dass sie bereit sind, an den siebentägigen Sommerferienlagern des Amtes Ludwigslust-Land teilzunehmen. Viel zu schnell vergingen die Tage und so hieß es nach der Taufe schon wieder Abschied nehmen von Alt Jabel.

Auch wenn es das Wetter in diesem Jahr nicht immer gut mit uns meinte und uns Regen, Wind und Sonne in Abwechslung schickte, so war die Rückmeldung der Kinder durchweg positiv, dass sie ein wunderschönes und in guter Erinnerung bleibendes erstes Ferienlager erlebt haben.

Ich bedanke mich herzlich bei den Betreuern für ihre tolle Arbeit und der Europäischen Union, sowie dem Fachdienst Jugend des Landkreises Ludwigslust-Parchim für die finanzielle Unterstützung der Reise.

Foto zu Meldung: Schnupperferienlager in Alt Jabel

Groß Laasch - Jeden Tag ein kleines Wunder

(16.05.2017)

Vor einem Jahr zog Reha-Hund „Lolle“ zu Familie Jahnke nach Groß Laasch – der Labrador hilft dem zweijährigen schwerkranken Thore

Immer wieder klickt Conny Jahnke das kurze Video auf ihrem Handy an. Ihr Sohn Thore ist darauf zu sehen. Der Junge liegt seitlich auf einem schwarzen Labrador. Mit dem Ohr auf dem Bauch kann Thore seinen Hund „Lolle“ atmen hören. Dann drückt der Zweijährige mit dem Zeigefinger in Lolles Fell, holt tief Luft und plötzlich stehen diese zwei Worte im Raum: „Hi Lolle“.

Erst konnte Thores Mutter es nicht glauben, aber je öfter sie das Video abspielt, desto sicherer ist sie: Thore hat eben seinen Hund begrüßt.

„Lolle“ lebt auf den Tag genau seit 14 Monaten bei Familie Jahnke in Groß Laasch. Er ist ein Reha-Hund, der ganz individuell für die Bedürfnisse des kleinen kranken Thore ausgebildet wurde.

Thore kam als Zwilling im Sommer vor drei Jahren auf die Welt. Allein. Sein Bruder Arvid starb kurz vor der Geburt im Mutterleib. Thore schien völlig gesund, wie seine Mutter erzählt. Der erste ausgiebige Gesundheitscheck war ohne Befund. Nach einem halben Jahr, als Thore das erste Mal Verhaltensauffälligkeiten zeigte, entdeckten Ärzte in seinem Kopf mehrere Zysten, die das Gehirn stark geschädigt hatten. Thore leidet seitdem an Epilepsie. Er verkrampft schnell, er kann schlecht sehen, sich nur eingeschränkt bewegen und kaum sprechen. Bei Freunden hatte Conny Jahnke miterlebt, wie sehr Therapiehunde Kindern mit ähnlichen Behinderungen helfen können. „Wir haben uns dann schlaugemacht und als wir hörten, wie teuer die Ausbildung so eines Hundes ist, baten wir in der Region um Unterstützung.“ Die Resonanz war riesig. Spendenaufrufe in der SVZ, der Benefiz-Adventsmarkt auf dem Hof Denissen und viele kleine Einzelspenden brachten 28 000 Euro. „Es standen sogar Leute vor unserer Tür, um ihre Spende persönlich abzugeben“, erzählt Conny Jahnke. Einige schauten später auch ein zweites Mal vorbei um zu sehen, wie sehr Hund „Lolle“ dem kleinen Thore helfen kann.

Seit der Labrador bei Jahnkes lebt, ist Thore viel aufgeschlossener. „Die Schreiphasen werden weniger. Auch verkrampft er nicht mehr so oft“, sagt seine Mutter. Sobald ihr Sohn sich unruhig auf ihrem Schoß hin und her windet, legt sie ihn zu „Lolle“. „Es ist jedes Mal wie ein Wunder. Thore ist dann sofort still, hört aufmerksam auf die Geräusche in Lolles Bauch und kuschelt sich ins Fell.“ Der Hund hilft beim An- und Ausziehen, er kann Thores Handschuhe abstreifen und an seinen Socken ziehen. Das Tier sitzt geduldig am Tisch, wenn Thore in einem Spiel farbige Plastiktürme umwirft. Und schafft das der Junge mal nicht, dann hilft „Lolle“ mit seiner Schnauze vorsichtig nach.

Der Hund erhält in regelmäßigen Abständen Nachschulungen vom Verein Reha-Hunde e.V.. „Irgendwann wird Thore vielleicht zu alt und zu schwer für Lolle werden“, sagt Mutter Conny. „Aber hergeben werden wir den Hund nicht. Lolle gehört zu Thore. Er ist das Beste, was unserer Familie passieren konnte.“

von Katharina Hennes
SVZ am 16.Mai.2017

 

 
 

Foto zu Meldung: Groß Laasch - Jeden Tag ein kleines Wunder

Groß Laasch - Eine rote Rose auf dem Bahnhof

(15.05.2017)

Liebesgruß andersherum: Heinz Kosanke bekam die Blume von seiner Frau / Groß-Laascher beantwortet die Sonnabendfragen

Ein Leben ohne Sport kann sich Heinz Kosanke nicht vorstellen. In seiner Jugend ging er zum Boxen, zum Judo, zu Leichtathletik und Fußball. Nach seiner Armeezeit Anfang der 1970er-Jahre fand er sich mit anderen Handball-Verrückten zusammen, mit denen er bis vor zehn Jahren am Punktspielbetrieb teilnahm, zuletzt für den PSV Handball Ludwigslust. Zum Abschied hatten er und die meisten seiner Mitspieler die 50 schon weit überschritten. „Training, Spiele, Turniere – für uns stand immer der Sport im Mittelpunkt“, sagt Heinz Kosanke. „Wir waren eine eingeschworene Truppe und halten bis heute zusammen.“ Aus dem Handball fürs wöchentliche Training ist ein Tischtennisball geworden. Die gegenseitigen Besuche zu Geburtstagen und andere Treffen aber blieben. In Groß Laasch, wo der 67-Jährige inzwischen lebt, ist er auch in der Männersportgruppe aktiv. Kathrin Neumann stellte ihm die Sonnabendfragen.

Was würden Sie in Groß Laasch anpacken, wenn Sie Bürgermeister wären?

Wir haben in der Gemeinde mehrere aktive Vereine. Um für das Dorfleben mehr zu erreichen, müssen sie zusammenwirken. Da würde ich dranbleiben und versuchen, noch mehr Menschen einzubeziehen.
Wo findet man Sie am ehesten?
Zu Hause. Ich sitze sehr gern in meinem Pavillon im Garten und lese. Im Sommer komme ich seltener dazu, weil es mehr Ablenkung gibt. Aber wenn es regnet, ist es im Pavillon herrlich. Oft bin ich auch in einer Sporthalle – in Ludwigslust oder Groß Laasch.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Bei der LPG in Eldena habe ich bei der Getreide- und im Herbst bei der Kartoffelernte geholfen. Da habe ich ganz gut verdient. Ich habe dabei lieber die schweren Körbe geschleppt, damit ich mich nicht zu bücken brauchte.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe mir ein Fahrrad gekauft. Wir waren zu Hause fünf Kinder, ich war der zweitälteste. Und neue Sachen wurden meist eher für die Lütten gekauft.

Was stört Sie an anderen?

Unehrlichkeit und wenn hinter dem Rücken geredet wird. Und mich stören Leute, die immer nur verlangen, aber sich selbst nie einbringen.

Wie sieht der perfekte Tag für Sie aus?

Ich kann morgens nach dem Wetter gucken und entscheiden, ob ich gleich aufstehe oder erst später. Und abends ärgere ich mich nicht, dass ich irgendetwas nicht erledigt habe, sondern weiß, dass ich es am nächsten Tag machen kann. Als Rentner bin ich jetzt in der Lage zu entscheiden, was ich wann tue.

Was würden Sie gern können?

Sprachen, Englisch zum Beispiel. Da tue ich mich ein bisschen schwer. Meine Frau ist da viel begabter. Als wir früher häufig zu Turnieren nach Polen gefahren sind, konnte ich aber ein bisschen Polnisch.

Können Sie sich mit nur einem einzigen Wort beschreiben?

Organisator. In allen Dingen. Ich habe damals auf der Arbeit immer überlegt, wie man was effektiver machen kann. Und bei den Handball-Oldies war und ist es nicht anders.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lese gern Dokumentationen. Vor Kurzem bin ich mit „Der Wettlauf zum Südpol“ von Guido Knopp fertig geworden. Darin geht es um den historischen Wettlauf zwischen Amundsen und Scott und um den Wettlauf von 2010, den ein Team vom ZDF unter Führung von Moderator Markus Lanz und eines vom ORF mit Skilegende Hermann Maier an der Spitze aufnahmen. Es wird deutlich, wie extrem schwierig das Unterfangen vor über 100 Jahren gewesen sein muss.

Was findet man immer in Ihrem Kühlschrank?
Schinken und ein kühles Bier. Ich esse einfach zu gern Schinken. Und Blasenmettwurst vom Schlachter. Aber die bleibt natürlich außerhalb des Kühlschranks liegen, damit der Duft erhalten bleibt.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Sport. Zum Glück interessiert sich auch meine Frau dafür. Und wir versuchen, so oft wie möglich Soko Wismar oder Soko Kitzbühel zu gucken. Es ist aber auch nicht schlimm, wenn es mal nicht klappt.
Mit welchem Lied verbinden Sie schöne Erinnerungen?
Von Scott McKenzie „San Francisco“. Ein schöner Titel zum Tanzen, der früher oft beim Tanz gespielt wurde. Lustigerweise lief er gerade heute Morgen im Radio.

Wo ist für Sie Heimat?

Hier. Eldena und die anderen Dörfer rund um Ludwigslust, dort bin ich aufgewachsen, dort habe ich viel erlebt, dort ist meine Heimat.

An welches Geschenk erinnern Sie sich gern und von wem haben Sie es bekommen?

Meine Frau hatte mich mit einer roten Rose auf dem Bahnhof in Klagenfurt begrüßt, als ich sie zum ersten Mal in Österreich besuchte, wo sie Urlaub machte.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Meine Mutter, die fünf Kinder großgezogen und vernünftig erzogen hat. Und mein Vater, von dem wir viel gelernt haben.

Welchen Traum möchten Sie sich erfüllen?

Reisen. In die Alpen, nach Norwegen, allgemein in die skandinavischen Länder. Wir sind keine Strandlieger, sondern mehr an der Natur interessiert.
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Gesundheit, weil ich noch viel reisen möchte. Dass unser Familienverband und dessen jährliches Treffen erhalten bleiben wie jetzt und dass meine Enkel eine gute Perspektive haben.
Was schätzen Sie am Rentnerdasein?
Man kann seinen Tag ganz allein gestalten und hat viel Zeit. Durch Haus, Garten, Freunde, Sportverein und andere Interessen wird es mir trotzdem nie langweilig.
Wem sollten wir die Fragen ebenfalls stellen?
Peter Tiedemann. Er ist im Sport und in der Gemeinde Groß Laasch sehr engagiert. Wir kennen uns schon ewig. Oder Christine Nädler, die sich im Förderverein Schloss Ludwigslust sehr engagiert. Eine taffe Frau.

SVZ am 13.05.2017

Foto zu Meldung: Groß Laasch - Eine rote Rose auf dem Bahnhof

Richtigstellung zum Artikel - Amtskinderfasching in Lübesse aus Gemeindeblatt 03/2017

(20.04.2017)

Es wird darauf hingewiesen, dass keine Kinder aus Lüblow, Warlow und Groß Laasch an der Veranstaltung am 11.02. in Lübesse teilgenommen haben.

Amtsausscheid am 20. Mai

(20.04.2017)

Zum 25. Amtsausscheid wird herzlich nach Sülstorf eingeladen!

Wir erwarten am Samstag, dem 20. Mai 2017, alle Teilnehmer ab 7:30 Uhr. Pünktlich 8:30 Uhr ist der Eröffnungsappell, danach beginnen die Wettkämpfe. Während die Kameraden, Kameradinnen, Jugendwehren und die Floriangruppen um die besten Plätze kämpfen und die mitgereisten Fans am Platz ihre Wehr anfeuern, wird mit Eintopf, Bratwurst, gegrilltem Schwein, Kaffee und Kuchentafel, sowie Getränken für das leibliche Wohl gesorgt.

Groß Laasch - 37. Kinderkleiderbörse am 02. April 2017

(29.03.2017)

Zur 37. Kinderkleiderbörse wird am 2. April ab 10:00 Uhr nach Groß Laasch eingeladen. Die Veranstaltung findet auf dem Feuerwehrübungsplatz statt. Der Aufbau ist ab 7:00 Uhr möglich. Stöbern Sie gemütlich nach gut erhaltener Kinderkleidung und Spielzeug aller Art. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Weitere Informationen: Gemeinde Groß Laasch Tel. 03874/21466 / info@gross-laasch.de

Foto zu Meldung: Groß Laasch - 37. Kinderkleiderbörse am 02. April 2017

Breitbanderschließung im Amtsbereich

(23.03.2017)

Am 01. März wurden durch Minister Pegel an den Landrat des Landkreis Ludwigslust- Parchim Herrn Christiansen die Fördermittelbescheide für Projektgebiete des s. g. zweiten Call überreicht.

Damit ist auch für folgende Gemeinden/Orte unseres Amtsbereiches bis Ende 2018 die Breitbanderschließung in greifbare Nähe gerückt: Alt Krenzlin mit Alt Krenzlin, Neu Krenzlin, Klein Krams mit Klein Krams Ausbau, Krenzliner Hütte und Loosen; Bresegard bei Eldena der Ortsteil Vornhorst; Leussow der Ortsteil Kavelmoor; Rastow die Ortsteile Rastow, Kraak, die Siedlung Kulow und Pulverhof; Uelitz und Warlow.

Für alle anderen Gemeinden/Orte des Amtsbereiches liegen beim Bund / Landkreis Absichtserklärungen vor, demnach die Netzbetreiber die Ertüchtigung - soweit nicht bereits erfolgt - bis Ende 2018 aus eigenen Mitteln realisieren wollen. Dazu gehören insbesondere der Vorwahlbereich Wöbbelin mit Dreenkrögen, Fahrbinde, Lüblow, Neu Lüblow und Wöbbelin.

Foto zu Meldung: Breitbanderschließung im Amtsbereich

Kinder-Sommerferienlager des Amtes 2017

(23.03.2017)

Das Kinder-Sommerferienlager des Amtes für Kinder von der 1. bis 6. Klasse findet in diesem Jahr in der fünften Ferienwoche, von Sonntag, dem 20.08., bis Samstag, dem 26.08., im „KiEZ Arend-see", in der Altmark, ca. 45 Minuten von Ludwigslust entfernt, statt. Auf dem großen Gelände bietet diese auf Kinder- und Jugendgruppen spezialisierte Freizeiteinrichtung viele Möglichkeiten einer aktiven, erlebnis- und abwechslungsreichen Freizeitgestaltung. Auf die Teilnehmer wartet eine spannende Woche mit ganz viel Spaß und Action, aber auch genügend Zeit zum Sonne Tanken, Faulenzen und Baden im angrenzenden See. Zu den Highlights gehören der Ausflug in den Salzwedler Märchenpark, mehrere Discos, ein Kinoabend, Geländespiele, der traditionelle Chaostag mit Neptuntaufe, Nachtwanderung, Lagerfeuer und vieles mehr, nach den Wünschen der Kinder und Jugendlichen. Die Kosten belaufen sich auf 190 Euro pro Teilnehmer inklusive gemeinsamer An- und Abreise mit einem Reisebus ab/bis Ludwigslust, Vollverpflegung, Freizeitprogramm, Reise- und Unfallversicherung und ganztägiger Betreuung durch langjährig erfahrene Jugendclubbetreuer amtsangehöriger Gemeinden und durch geschulte Jugendbetreuer.

Anmelden können sich Interessierte bis spätestens 23. Juni bei ihrem Jugendclubbetreuer oder per Telefon beim Amtsjugendpfle-ger unter 03 87 4 / 42 69 12. Dort gibt es weiterführende Informationen zur Reise. Da nur noch wenige Restplätze zur Verfügung stehen, empfiehlt es sich schnellstmöglich zu buchen.

Auf gute Zusammenarbeit

(23.03.2017)

Bernd Knaack aus Lüblow ist seit dem 1. März 2017 als Gruppenleiter im Bauamt des Amtes Ludwigslust-Land beschäftigt.

Der Diplomingenieur verfügt über langjährige Berufserfahrungen auf dem Gebiet des Hoch- und Tiefbaus bei einem Sanierungsträger.

Wir wünschen unserem neuen Kollegen einen guten Start und freuen uns auf eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Foto zu Meldung: Auf gute Zusammenarbeit

Unsere Aufrichtige Anteilnahme - Gemeinde Groß Laasch

(21.02.2017)

SVZ vom 20.02.2017

Groß Laasch - Zwei Tote nach Wohnhausbrand

 

Feuer brach im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses in Groß Laasch aus / 77-jähriger Mann und 73-jährige Frau kamen ums Leben.

 

Einwohner der Gemeinde Groß Laasch sind in der Nacht zum Sonnabend durch Sirenenalarm aufgeschreckt worden: Das Obergeschoss eines Wohnhauses stand in Flammen. Das Feuer in dem Einfamilienhaus in der Ludwigsluster Straße brach kurz vor 1 Uhr aus. Durch die Feuerwehr konnten die beiden Bewohner, ein 77-jähriger Mann und eine 73-jährige Frau, nur noch tot geborgen werden. Das Obergeschoss des Hauses ist vollständig ausgebrannt.

„Um 0.58 Uhr sind wir über die Einsatzleitstelle in Schwerin und per Funkmelder alarmiert worden“, sagte Mario Lembke, der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Groß Laasch. Ihm wie seinen Kameraden stand die Anspannung des nächtlichen Einsatzes am Sonnabendmittag noch ins Gesicht geschrieben. Neben der Groß Laascher Wehr waren auch Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Neustadt-Glewe, Grabow und Ludwigslust zum Brandort gerufen worden. Insgesamt waren 54 Feuerwehrleute im Einsatz.

Ein sofortiger Angriff unter Atemschutz ins Dachgeschoss konnte nur schwierig durchgeführt werden, da ein Krankenfahrstuhl nach Aussage des Wehrführers den Kameraden den Weg ins Innere versperrte. „Wir sind mit einem Angriffstrupp ins Haus, um die Hausbewohner zu retten. Der 77-jährige Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Auch die 73-Jährige Frau fanden die Einsatzkräfte oben leblos vor, durch die Drehleiter der Ludwigsluster Feuerwehr wurde die Frau aus dem Haus geholt“, so der Wehrführer. Noch in der Nacht standen den Rettungskräften zwei Seelsorger vor Ort zur Verfügung.

Bis gegen 10 Uhr vormittags dauerte der Einsatz der Feuerwehrleute, für die Groß Laascher gab es aber eine Nachalarmierung. „Bei der Einsatzleitstelle ging gegen 11.30 Uhr die Information ein, dass aus den Fenstern des Hauses im Obergeschoss noch Qualm kam. Deshalb sind wir noch hier vor Ort zur Nachkontrolle, um eventuelle Glutnester zu löschen.“

Inzwischen ist es 12.40 Uhr, ein Brandursachenermittler der Polizei hatte im Haus seine Arbeit aufgenommen. Vermutlich ausgehend von einem überhitzten Laptop entstand zunächst ein Schwelbrand, der auf das Mobiliar und schließlich auf die gesamte obere Etage übergriff – so das vorläufige Ergebnis der Untersuchungen des Brandsachverständigen. Das Haus bleibt durch den entstandenen Schaden unbewohnbar.

 
Michael Seifert
SVZ vom 20.02.2017

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Groß Laasch - Verletzter Baum wird Kunstwerk

(16.02.2017)

Aus einer fällungsreifen Eiche wollen engagierte
Laascher noch das Beste herausholen

Die große Eiche auf dem neuen Laascher Spielplatz ist etwa 80 bis 100 Jahre alt. Das schätzt Günter Urban, der Baumbeauftragte der Gemeinde. Der frühere Revierförster kennt sich aus damit. Und er bestätigt ein Urteil, das die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises gefällt hat: Die Eiche muss aus Gründen der Sicherheit weichen. Ein großer Riss teilt den Stamm, in früheren Zeiten schon einmal mit einem stählernen Ring zusammengehalten. Dieser ist inzwischen in das Holz eingewachsen. Die Standsicherheit des Baumes ist zum Risiko auf dem Spielplatz geworden.

Aber den ganzen Baum einfach fällen? Daraus könne man mehr machen, sagt Andrea Weinke-Lau, die Vorsitzende des Vereins Groß Laasch Flexibel. Der Gedanke wurde geboren, einen Teil des dicken Stammes stehen zu lassen und ein Kettensägenkunstwerk darauf zu formen, so einen Hingucker auf dem Spielplatz zu behalten. Auch Günter Urban bestätigt, dass das klappen könnte. „Der Stamm steht noch zwanzig, dreißig Jahre, auch ohne Krone“, sagt der Baumbeauftragte.

„Da dieser Baum über Jahrzehnte immer Bestandteil des Spielplatzes war, keimte die Idee, aus dem Stamm etwas Bleibendes zu entwickeln“, bestätigt auch Andrea Weinke-Lau. Ein Kettensägenkünstler soll nun aus dem Stumpf des Baumes eine Skulptur, passend zum Gesamteindruck des Spielplatzes, schaffen. Sie wird eine Höhe von drei bis vier Metern haben und einladend auf Kinder und Erwachsene wirken. Ideen hierzu gäbe es schon eine Menge, bestätigt die Vorsitzende des Vereins Groß Laasch Flexibel.

Aus ersten Gesprächen mit Kettensägenkünstlern sind die ungefähren Kosten bekannt. Ein Förderantrag an den Landkreis für dieses Projekt ist in der Vorbereitung. „Die Flexiblen“ sinnen auf Möglichkeiten, Geld für das Projekt aufzubringen. Auf der nächsten der traditionellen Laascher Kinderkleiderbörsen am 2. April wollen sie für das leibliche Wohl der Gäste sorgen und das eingenommene Geld für das Kunstprojekt verwenden. „Wir hoffen, dass sich möglichst viele an diesem Tag beteiligen, damit unser Projekt ein Erfolg wird“, sagt Andrea Weinke-Lau.

 

Uwe Köhnke
SVZ vom 16.02.2017

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Groß Laasch - Gedicht von Grete Schicke

(08.01.2017)

                                                     Jahreswechsel

 

Das Jahr hat gute Arbeit geleistet,
brachte zwölf Monate im Menschenleben,
Sehnsüchte wurden oft verbreitet,
auch Schönes durften wir erleben.

Entstandene Ängste und Traurigkeit,
die zwischenzeitlich erscheinen,
liegen weit in der Vergangenheit,
man soll sie nicht mehr beweinen.

Der Jahreswechsel, nur wenige Sekunden,
jeder erhofft dadurch eine Besonderheit,
rasch das sprühende Feuerwerk verklungen,
angebrochen - das "Neue Jahr" mit seiner Zeit.

Beim Prosit volle Gläser klingen,
dabei gewünscht den anderen viel Glück, -
wird das neue Jahr es bringen?
Lebenswege zeigen nach vorn`, nie zurück.

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Groß Laasch - Trotz Minus Vorsorge im Blick

(06.01.2017)

Gemeinde macht sich Gedanken um die Organisation von Einnahmen / Vorsichtige Hoffnung für alte Schule durch Anfragen

Die Gemeinde Groß Laasch ist in einem Umdenkprozess. Künftig können nur noch viel kleinere Brötchen gebacken werden. Es geht den Laaschern wie vielen anderen Gemeinden: Sie müssen ihren Haushalt unter Aufsicht des Landkreises konsolidieren, und da sind hochfliegende Pläne fehl am Platze.

Bürgermeister Markus Lau sieht dennoch einige Dinge, die in diesem Jahr absolut notwendig sind. „Wir müssen uns zum Beispiel um die Vermarktung der ehemaligen Schule kümmern und damit Voraussetzungen schaffen, dass die Gemeinde Einnahmen hat“, sagt er. Die Berufsbildungsstätte Start Ludwigslust hat den Nutzungsvertrag mit der Gemeinde gekündigt, weil das Haus als Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ab 1. März dieses Jahres nicht mehr benötigt wird. Der Bürgermeister zieht in diesem Zusammenhang eine positive Bilanz: Die ursprünglichen Befürchtungen vieler Einwohner hätten sich nicht bewahrheitet – Spannungen im Zusammenleben mit der Dorfbevölkerung habe es nicht gegeben.

Was die Vermarktung des Objektes betrifft, ist der Bürgermeister vorsichtig optimistisch, weil es bereits erste Anfragen für eine Nachnutzung gibt.

Trotz der klammen Kasse will die Gemeinde trotzdem investieren. „Wir wollen in diesem Jahr unsere Turnhalle sanieren, wissen aber, dass das nicht einfach wird. Dennoch haben wir einen Fördermittelantrag gestellt“, so Markus Lau. Trotz Haushaltsminus dürfe man die Vorsorge nicht außer acht lassen, ist er überzeugt. Einmal richtig gemacht sei besser als tausend kleine Reparaturen. Außerdem wachse der Bedarf, was die Nutzung der Turnhalle betreffe.

Eine Veränderung soll es in diesem Jahr auch auf dem neuen Spielplatz des Dorfes geben. Eine dort stehende Eiche könnte durch die Kreativität eines Kettensägenkünstlers zur Skulptur werden. Allerdings hat hier die Gemeindevertretung das letzte Wort.

Bürgermeister Lau blickt zurück auf das vergangene Jahr und sieht durchaus positive Seiten der Bilanz. So füllt sich das Bebauungsplangebiet an der Kuhdrift stetig. Es sähe so aus, als ob es in diesem Jahr voll werde, sagt Lau.

Seit drei Jahren wächst nach seinen Worten die Zahl der Einwohner wieder. Per 30. Dezember 2015 leben 965 Menschen in Groß Laasch.

Der Bürgermeister ist auch stolz auf die Jugendarbeit in der Gemeinde, die eng mit dem Namen von Susanne Liedtke verbunden ist. „Durch das persönliche Engagement, die Verlässlichkeit und Kontinuität der Arbeit hat sich die Einrichtung zu einer festen Institution innerhalb der Dorfgemeinschaft entwickelt und ist aus unserem Dorfbild nicht mehr wegzudenken“, unterstreicht er.

Bei einer anderen Institution des Dorflebens, der freiwilligen Feuerwehr, wird es in diesem Jahr die Wahl eines neuen Wehrführers geben. Eine weitere Veränderung gab es bereits im Oktober 2016: Der seit Anfang der 90-er Jahre in Laasch stationierte Gerätewagen „Gefahrgut“ wurde an den Landkreis zurückgegeben. Dennoch: „Die Kameraden erfüllen eine nicht hoch genug zu schätzende gesellschaftliche Arbeit“, schätzt der Bürgermeister ein.

Uwe Köhnke

SVZ vom 06.01.2017

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Groß Laasch - Herzliche Einladung zur Weihnachtsfeier

(05.12.2016)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Gemeinde Groß Laasch und die Volkssolidarität möchten Sie herzlich zur diesjährigen Weihnachtsfeier am Freitag, den 16. Dezember 2016 in das Kulturhaus Groß Laasch einladen. Beginn 14:30 Uhr. Die Kinder unserer Kindertagesstätte "Laascher Strolche" eröffnen den Adventsnachmittag. Anschließend dürfen Sie sich auf Darbietungen von Schülern der Musikschlule "Johann Matthias Sperter" freuen. Das Streichorchester wird Sie mit weihnachtlichen Klängen auf die besinnliche Zeit einstimmen. Karten erhalten Sie für 8,00 Euro im Gemeindebüro.

 

 

Foto zu Meldung: Groß Laasch - Herzliche Einladung zur Weihnachtsfeier

Gross Laasch - Helfer aus dem Funkhaus

(05.11.2016)
Laubbeseitigung des NDR 1-Morgen-Teams in Groß Laasch
 
Reinhild Schonda, Einwohnerin aus Groß Laasch, hatte das Hilfeangebot der Radiomoderatoren vom NDR 1-Morgenteam mit Marko Vogt und Susanne Grön gehört. Hierbei handelt es sich um die Aktion „Laub harken“ . Sofort dachte sie an ihren Mann Dirk, der als Gemeindearbeiter in Groß Laasch tätig ist. Zu seinen Hauptaufgaben gehört zu dieser Jahreszeit die Laubbeseitigung im Ort.
 

Spontan fasste Frau Schonda den Entschluss, sich für diese gute Sache anzumelden. Aus einer Vielzahl von Bewerbern beim NDR 1 hatte der Gemeindearbeiter am Freitag um 7.10 Uhr den Zuschlag erhalten.

 

Dann waren sowohl die Freude als auch die Aufregung groß. Bürgermeister Markus Lau war positiv überrascht über diese Aktion. Pünktlich rückte das NDR 1-Team mit 10 Personen an. Im Gepäck waren nicht nur Kamera und Mikrofon, sondern auch Laubharken und Besen. Auch wenn das NDR 1-Team in dieser großen Anzahl anrückte, übertraf es trotzdem nicht die Vielzahl der freiwilliger Helfer aus Groß Laasch.

 

Nach Einweisung des Gemeindearbeiters nahmen alle ihre Positionen ein. Mit Freude bei der Sache entstanden schnell riesige Laubhaufen. Eine schöne Überraschung war es, dass auch die Kinder der Kindertagesstätte „Laascher Strolche“ mithalfen. Nach getaner Arbeit übernahm die Gemeinde Groß Laasch die Versorgung aller Helfer und bedankte sich herzlich für das Engagement.

Foto zu Meldung: Gross Laasch - Helfer aus dem Funkhaus

Kostenfreie Homepage-Erstellung für Groß Laascher Einrichtungen

(08.09.2016)

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Groß Laasch vernetzt“ stellt allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Gemeinde in den kommenden Monaten exklusiv zehn Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das neue Förderprogramm ermöglicht die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wird unkompliziert und ressourcensparend den Groß Laascher Einrichtungen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Gemeinde Groß Laasch kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. Haben Sie Interesse oder kennen Sie mögliche Interessenten? Schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung und Ihre Kontaktdaten per E-Mail. Oder kontaktieren Sie unsere Projektkoordinatoren und lassen sich beraten. Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0331-550 474 71 oder 0331-550 474 72 per E-Mail, gern auch unter info@azubi-projekte.de gern zur Verfügung.

Foto zu Meldung: Kostenfreie Homepage-Erstellung für Groß Laascher Einrichtungen

Groß Laasch - Treffpunkt für Oldtimer in Groß Laasch

(02.09.2016)

5. Treffen der betagten Zwei-und Vierräder am 3. September auf dem Feuerwehrübungsplatz des Dorfes

Noch zwei Tage ist es hin, bis sich knatternde Oldtimer in Groß Laasch wieder ein Stelldichein geben. Zum fünften Mal haben kleine und größere Pferdestärken einen Termin auf dem Feuerwehrübungsplatz am Wiesengrund. Am 3. September ab 10 Uhr geht es los. „Oldtimer und Ersatzteilhändler sind willkommen!“, lädt Ottmar Saffan, einer der Organisatoren, ein. Er wendet sich an Oldtimerfreunde aus Nah und Fern, angefangen von Mopeds, Motorrädern, Autos, LKW und Traktoren – kurz, alles was Räder hat. Zum Ende des Tages wird es Prämierungen für die schönsten Fahrzeuge geben. Was den Reiz der Veranstaltung zusätzlich erhöhen dürfte: Spezialisten der Dekra werden vor Ort sein, um Fragen rund um die motorisierten Fortbewegungsmittel zu beantworten – ob diese nun neu sind oder schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben.

 

Die Aktiven des SR-Oldie-Klubs aus Karstädt sind wieder dabei. „Es wird das dritte Mal sein, dass wir in Groß Laasch sind. Es ist immer ein kleines, aber gemütliches Treffen“, sagt Hans-Joachim Roddeck. Man darf gespannt sein, mit welchen Fahrzeugen die Karstädter vorfahren. „Das wird auch vom Wetter abhängen“, wendet Roddeck ein, der in diesen Tagen sehr oft mit einem Wanderer-Motorrad aus den vierziger Jahren unterwegs ist. Unterdessen laufen die Vorbereitungen auf das Oldtimertreffen in Groß Laasch auf vollen Touren. Für das leibliche Wohl wird „Dieters Gaststätte“ sorgen. Kaffee und selbst gebackener Kuchen werden auf die hungrigen PS-Fans warten. Außerdem gibt es Schmalzbrote mit frischem Brot aus dem Backofen. Vor Ort räuchert „Fisch-Eggi“ aus Weselsdorf Forelle und Aal, bietet außerdem Fischbrötchen an.

 

Im Laufe des Tages werden Rundfahrten mit dem Traktor für Kinder und Erwachsene angeboten. Die Kleinen können sich außerdem beim Kinderschminken erfreuen oder sich auf dem Bobbycar ausprobieren.

 

Hinweis: Wer sich als Teilehändler oder mit einem Oldtimer anmelden möchte, kann sich unter Telefon 0173 2402343 oder 03874 570591 melden.

 

von Onlineredaktion SVZ
erstellt am 01.Sep.2016

Foto zu Meldung: Groß Laasch - Treffpunkt für Oldtimer in Groß Laasch

Groß Laasch - Auszeichnung für Susanne Liedtke

(08.06.2016)

Außer sechs Vereinen und einer weiteren Einzelperson ist Susanne Liedtke für ihren vorbildlichen Einsatz im Jugendclub Groß Laasch mit dem Preis des Jugendhilfeausschusses des Landkreises Ludwigslust-Parchim ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit jeweils 700 Euro dotiert.

Die Sozialarbeiterin der Gemeinde Groß Laasch ist seit mehr als zehn Jahren auch für die Jugendarbeit zuständig. „Ihr ist es wichtig, Kindern neben Spiel und Spaß auch ein gewisses Maß an Bildung mit auf den Weg zu geben“, lobte Bürgermeister Markus Lau. Aktueller Schwerpunkt sei die Begegnung mit minderjährigen Flüchtlingen, die sich täglich im Jugendclub einfinden. „Durch Spiele und gemeinsame Aktionen konnten viele Vorurteile abgebaut und Freundschaften geschlossen werden.“ Zusätzlich engagiere sich Susanne Liedtke als Übungsleiterin im Sportverein, wo sie die Jüngsten trainiert. Der Preis des Jugendhilfeausschusses wurde zum 18. Mal vergeben. Seit 1996 sind bislang 108 Projekte, Vereine oder Einzelpersonen ausgezeichnet worden. „Die ehrenamtliche Arbeit, die dort geleistet wird, bringt großen Mehrwert“, lobte die Ausschussvorsitzende Jacqueline Bernhardt.

SVZ am 08.06.2016
hkam

Foto zu Meldung: Groß Laasch - Auszeichnung für Susanne Liedtke

Groß Laasch - Wiedergeburt des geheimen Windparks?

(29.05.2016)

Investor Paul Schockemöhle will auf seinem Gelände Windanlagen errichten – auch zum Wohle Neustadt-Glewes.

 

Alle – Gegner und Befürworter von Windkraftanlagen – haben es derzeit sehr eilig. Die einen, weil die öffentliche Beteiligung zur neuen regionalen Raumplanung am Montag endet. Die anderen, die Investoren, weil sie sich im kommenden Jahr auf schlechtere Einspeisevergütungen für den Windstrom einstellen müssen.

Gestern meldete sich mit Paul Schockemöhle einer der bekanntesten Investoren zu Wort. Der Gestütsbesitzer und berühmte Pferdezüchter plant schon seit zwei Jahren die Errichtung von insgesamt 19 Windkraftanlagen der 200-Meter-Klasse. Allerdings wusste und weiß die Öffentlichkeit bisher wenig über das Projekt mit dem Namen „Dreenhörn“. Und das, obwohl das Projekt durch die Neustadt-Glewer Stadtvertretung abgelehnt wurde. Ein Teil der Stadtvertreter hatte sich von dem lange ziemlich geheim gehaltenen Projekt überfahren gefühlt.

Jetzt taucht das Projekt, das die Windkraftanlagen rund um den neuen Abschnitt der A 14 (siehe Kartenausschnitt) gruppieren will, in den neuen Planungen wieder auf. Grund genug für die Gemeinde Groß Laasch gegen das Eignungsgebiet Neustadt-Glewe zu protestieren. Die dort geplanten Anlagen, so steht es im Schreiben, würden insbesondere das Neubaugebiet im Norden von Groß Laasch optisch betreffen. Die Gemeinde befürchtet gravierende Nachteile für sich und moniert, dass die Pachteinnahmen nur einem einzigen Grundstückseigentümer zugute kommen würden.

 

Hier könnten die Anlagen stehen, aus dem Planungsentwurf für das Windgebiet „Dreenhörn“.

Hier könnten die Anlagen stehen, aus dem Planungsentwurf für das Windgebiet „Dreenhörn“. Foto: Mayk Pohle

 

Gemeint ist Paul Schockemöhle mit seiner Gut Lewitz GmbH. Schockemöhle platzte angesichts der Proteste der Kragen. Die Anschuldigungen seien schlicht falsch. Es sei in dem Entwurf vertraglich festgehalten, dass z.B. die Stadt Neustadt-Glewe angemessen beteiligt wird. Schockemöhle sprach gestern von einer Größenordnung von 500 000 Euro, die die Stadt im Jahr bekommen könnte. Außerdem sei ein Bürgerstromprojekt Teil der Planungen: Im Ergebnis sollen die Bürger der Stadt ihren Strom 4 bis 5 Cent pro Kilowattstunde billiger bekommen können. Und fünf der 19 Anlagen sollen für die „Erdwärme Neustadt-Glewe GmbH“ reserviert sein, die ihr Angebot in der Stadt ausweiten will. An dem Unternehmen sind die Stadt und die Wemag beteiligt.

Das wichtigste Argument für Schockemöhle, das Projekt zu bauen, sind die Standorte der Anlagen. „Kilometerweit gibt es keine Wohnbebauung, es muss kein einziger Baum gefällt werden, das Gelände ist von Wald umgeben. Die einzigen Betroffenen sind wir auf dem Gut und wir können damit leben.“

Die Aussichten, dass das einst abgelehnte Projekt auch wieder auf die politische Tagesordnung kommt, stehen gut. Zum einen hat die Vertretung in Neustadt-Glewe in ihrer Stellungnahme zur regionalen Planung am 12. Mai auch indirekt dem Projekt zugestimmt. Zum anderen sieht auch Bürgermeisterin Doreen Radelow Chancen, das Projekt neu zu diskutieren. „Wir sind nicht gegen Windkraft, nur damals fühlten sich Teile der Vertretung schlicht überfahren, weil sie einen vom damaligen Bürgermeister schon unterzeichneten Vertrag schnell absegnen sollten.“ So etwas ohne Beteiligung der Bürger machen zu wollen, halte sie für falsch. Schon bald wird das Windprojekt „Dreenhörn“ in den Ausschüssen landen und diskutiert werden. Indessen hat Paul Schockemöhle angekündigt, alle Beteiligten über sein Vorhaben ausführlich informieren zu wollen. Er halte die umfangreichen Planungen nach wie vor für gut und wolle daran festhalten. Und die Bürger hätten auch eine Menge davon.

 

von Mayk Pohle
SVZ am 27.Mai.2016

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Groß Laasch - Turbulenzen um ungebaute Türme

(15.05.2016)

Diskussion um Windparks der Region im Laascher Kulturhaus

Wenn es ganz dicke kommt, sehen sich die Groß-Laascher in ein paar Jahren einer „verspargelten“ Umgebung gegenüber. Diesen Eindruck konnten die Teilnehmer einer Bürgerversammlung im Kulturhaus des Dorfes gewinnen.

In der gegenwärtig laufenden ersten Stufe des Beteiligungsverfahrens, das der Regionale Planungsverband Westmecklenburg auf den Weg gebracht hat, ist ein Gebiet zwischen Groß Laasch und Neustadt-Glewe als potenzielles Windeignungsgebiet ausgewiesen. Ein Stück weiter westlich in Richtung Ludwigslust und Wöbbelin liegt das Groß-Laascher Gebiet, das für die Gemeinde interessant ist, weil sie dort Flächen hat. Dieses Gebiet ist momentan als Potenzialsuchraum ausgewiesen, das heißt, es gilt – noch – als Eignungsraum zweiter Klasse. Zusätzlich gibt es in Wöbbelin Pläne für einen Windpark.

Ob es soweit kommt, ist indessen völlig offen. Die Fortschreibung des Kapitels Energie des Regionalen Raumentwicklungsprogramms ist ein fließender Prozess. Und so regte der Vertreter des Investors Frederik Pertschy als Moderator des Abends die Bürger an, ihre begründeten Einwendungen gegen die gegenwärtige Gebietskulisse deutlich zu machen. Bis zum 30. Mai ist noch Gelegenheit dazu, dann endet die Bürgerbeteiligung der ersten Stufe. Pertschy rechnet mit dem Vorliegen eines rechtskräftigen Raumentwicklungsplanes nicht vor 2018. Erst dann wäre auch klar, wo die Windräder wirklich ihre Flügel rotieren lassen.


Verlockend: 37 000 Euro Pacht für Gemeinde


 

Seit Jahren begleitet die Investitionsfirma die Laascher bereits bei der Vorbereitung ihres potenziellen Windparks. „EnergieKontor“ wurde 1990 gegründet und stammt aus Bremen.

Deren zahlreich erschienenen Vertreter versuchten den Laaschern die Windkraft schmackhaft zu machen. Verständlicherweise vor allem im momentan noch zweitrangigen Laascher Gebiet, wo „EnergieKontor“ arbeitet. Nach Aussagen des Investors sind dort 40 von 60 Grundeigentümern aus dem Dorf und die Gemeinde könne nicht unbedeutende Einnahmen erzielen. Von 37 000 Euro Pacht jährlich für den Gemeindehaushalt war die Rede. Verschiedene Möglichkeiten der Teilhabe am Ertrag kamen auf den Tisch. Ein Bürger argwöhnte bereits, er sei auf einer Verkaufsveranstaltung für den Windpark.

In diesem Zusammenhang gerät auch das gerade vom Landtag beschlossene Bürgerbeteiligungsgesetz in den Blick. Wolfgang Utecht, der Leitende Verwaltungsbeamte des Amtes Ludwigslust-Land, machte Beispielrechnungen auf, zieht aber am Ende das Fazit, die Ausgestaltung des Gesetzes sei „unglücklich“, weil risikobehaftet und auch wenig ertragreich für die Bürger.

Noch ist alles unwägbar. Zwar betont „EnergieKontor“ eine Aussage des Planungsverbandes, wonach die jeweils 200 Hektar großen Gebiete Neustadt-Glewe und Groß Laasch gleichwertig seien, dennoch gibt es offene Fragen. Was ist zum Beispiel mit der Sichtachse zu den Kulturdenkmälern im benachbarten Ludwigslust oder mit der Nähe zur Gedenkstätte des ehemaligen KZ Wöbbelin?

Ramona Ramsenthaler, die Leiterin der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin, verweist darauf, dass es sich bei diesem Erinnerungsort um eine Gedenkstätte von europäischer Bedeutung handelt, weil hier Häftlinge aus 25 Nationen eingesperrt waren. „Drei Windparks würden zudem die Lebensqualität erheblich einschränken. Die gemeinsame Suche nach einer Lösung wäre daher gut“, sagt sie und erhielt dafür Beifall in Groß Laasch.

Die Windkraft sorgt für Emotionen, dennoch blieb die Diskussion sachlich, sowohl bei Befürwortern als auch Gegnern dieser Energiegewinnungsform. Zwei Argumente, die schwer wiegen, kamen auch in Groß Laasch auf den Tisch: die ungeklärten Auswirkungen des niederfrequenten Schalls auf die Gesundheit von Mensch und Tier sowie der Wertverlust von Grundstücken, der durch den Bau von Windrädern in der Nachbarschaft entstehe.

Die Groß-Laascher Gemeindevertretung ist in diesem Prozess noch unentschieden, gab Bürgermeister Markus Lau zu. Und Gemeindevertreter Björn Kasch verwies auf die Unklarheiten. Bleibt es nach der Landtagswahl beim Ziel der Schweriner Regierung, zwei Prozent der Landesfläche für Windenergie freizuhalten? Auch Kasch ermuntert zum verantwortungsbewussten Mitmachen in der ersten Stufe des Beteiligungsverfahrens.

 

SVZ von Uwe Köhnke
erstellt am 13.Mai.2016

Groß Laasch - „Entscheidung war richtig“

(12.05.2016)

Gesprächsrunde in Groß Laasch zur Unterbringung von jungen Flüchtlingen im Dorf

 

Die neue Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Groß Laasch war Thema einer Gesprächsrunde mit Vertretern des Kreises und der Gemeinde, zu der Jacqueline Bernhardt, Vorsitzende des Kreisjugendhilfeausschusses, eingeladen hatte.

„Seit dem Bestehen der Einrichtung haben sich Befürchtungen und Ängste einiger Einwohner zwar nicht gänzlich zerstreut, doch gehen wir im Dorf inzwischen sehr gelassen und ruhig mit der Situation um“, informierte Bürgermeister Markus Lau zu Beginn. Die derzeit zwölf hier untergebrachten Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren würden so gut es geht im Jugendclub und im Sportverein mit einbezogen. Beigeordneter Wolfgang Schmülling schätzte ein, dass man mit der Entscheidung für die Unterkunft in Groß Laasch seinerzeit alles richtig gemacht habe. Die ruhige ländliche Lage in der Nähe der Städte Neustadt-Glewe, Grabow und Ludwigslust sowie die große Bereitschaft der Gemeindevertretung würden sich positiv auf Kinder, Betreuer und Einwohner auswirken.

Schmülling dankte allen Beteiligten und hob insbesondere die Arbeit der Verantwortlichen und Betreuer der BBS Start hervor, die mit großem persönlichen Einsatz rund um die Uhr für die jugendlichen Flüchtlinge da sind und ihnen bei der Bewältigung ihres neuen Alltags helfen. Dass es dabei nicht immer ganz ohne Reibungen abgeht, sei klar, so sagt Jacqueline Bernhardt. So habe zum Beispiel der Kirchenkreis M-V Computer gespendet und installiert, die derzeit noch nicht genutzt werden können. „Hier spielen rechtliche und datenschutztechnische Fragen eine Rolle, die wir jetzt klären“, fügt Diana Richert, Geschäftsführerin der BBS Start an. Auch das Problem eines zweiten Fluchtweges sei in der Klärung. Hier bedarf es noch einer Entscheidung durch den Kreis.

Im Juni werden die Flüchtlingskinder gemeinsam mit ihren Betreuern am Gemeindefest zum Kindertag und einige Tage später als Mannschaft an den Wettspielen zum 111. Jahrestag des Sportvereins Groß Laasch teilnehmen.

SVZ am 07.05.2016

Groß Laasch - Kindertagsparty am 01. Juni 2016

(10.05.2016)

Eine große Vielfalt an Aktionen erwarten euch bei unserem Kinderfest. Beginn: 15:00 Uhr auf dem Spielplatz

Was wird geboten?

Hüpfburg, Ballonclown I.O., Kinderdisco, Kinderschminken, Zuckerwatte u.v.m.

Sagt es weiter, kommt vorbei und habt Spaß!

Foto zu Meldung: Groß Laasch - Kindertagsparty am 01. Juni 2016

Groß Laasch - Zumba im Kulturhaus

(20.02.2016)

Kostenlose Schnupperstunde am 27.Februar

und danach jeden Samstag

 

Wo?

Turnhalle Groß Laasch

Ludwigsluster Str. 50

19288 Groß Laasch

 

Beginn: 09:00 Uhr

 

Sie wollen sich und Ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun?

Durch gezielte Kräftigungs-, Dehnungs- und Entspannungsübungen direkt am Arbeitsplatz werden Sie und Ihre Mitarbeiter leistungsfähiger, konzentrierter und entspannter, was sich nur positiv auf Ihren Betrieb auswirken kann.

Ich erstelle Choreografien.

 

Weiter biete ich Tanztechniktraining in Ballett, Modern,-Contemporary, HipHop und Jazz Dance an.

Foto zu Meldung: Groß Laasch - Zumba im Kulturhaus

Groß Laasch - Mit 15 Maschinen im Holz unterwegs

(18.01.2016)

Forstunternehmer feierte im vergangenen Jahr 25-jähriges Betriebsjubiläum

 

Frank Arndt ist Forstunternehmer mit Leib und Seele. Oft ist er auf den Holztagen am Jagdschloss Friedrichsmoor zu finden, die stets viele Schaulustige anziehen.

Seine Geschäftspartner sind die Privatwaldbesitzer. Bei ihnen übernimmt er den maschinellen Holzeinschlag. Die Firma des 47-Jährigen ist nicht nur in ganz MV, sondern auch in Brandenburg bekannt. Hinzu kommt die Wiederaufforstung, bei der Frank Arndt mit Subunternehmern zusammenarbeitet.

Wenn es um Holzrückung und Holzhandel geht, ist Arndts Betrieb das größte Privatunternehmen in Mecklenburg. 15 Maschinen – Harvester (Holzvollernter) und Rückezüge (Maschinen, die das vorgeschnittene Holz an die Waldwege bringen) – sind nahe ihrer Einsatzorte platziert, so dass die Männer, die sie bedienen, jeden Abend zu Hause sind. Sie wohnen in der Nähe ihrer Arbeit. Was sie schaffen, ist beeindruckend: Alle 15 Maschinen zusammen können bis zu 1000 Festmeter Holz pro Tag verarbeiten.

17 Angestellte hat das Forstunternehmen von Frank Arndt. Sie alle kamen im vergangenen Jahr zusammen, als der Betrieb sein 25-jähriges Bestehen feierte. Da standen zudem alle Maschinen aufgereiht in Groß Laasch. Bei einem Tag der offenen Tür konnten sich Interessenten davon überzeugen, was hier in einem Vierteljahrhundert entstanden ist. Als der Groß-Laascher sich 1990 selbstständig machte, brachte er bereits Erfahrung mit der Arbeit im Wald mit. Mit einer gehörigen Portion jugendlicher Unbekümmertheit, die man eben als junger Mann von 22 Jahren hat, wagte er den Sprung ins sprichwörtliche „kalte Wasser“ – und hat es bis heute nicht bereut. Die Vielseitigkeit der Tätigkeit ist es zum Einen. „Kein Wald ist wie der andere. Man findet immer neue Bedingungen“, sagt der Unternehmer. Dazu kommt die Arbeit in der freien Natur, die den Groß-Laascher fasziniert. Moderne Technik ersetzt jetzt aufwändige Handarbeit. „In der Holzwirtschaft denken wir in Generationen“, unterstreicht Frank Arndt das Besondere dieses Zweiges. „Von der Aufforstung bis zur Ernte vergehen Jahrzehnte.“ Er ist überzeugt, dass der Wirtschaftszweig Zukunft hat. Nachhaltige Rohstoffwirtschaft, das ist es schließlich, was das 21. Jahrhundert prägen wird.

 

von koen
SVZ am 18.Jan.2016

Foto zu Meldung: Groß Laasch - Mit 15 Maschinen im Holz unterwegs

Groß Laasch - Drei Fragen an den Bürgermeister : Bild vieler Facetten

(18.01.2016)

Markus Lau im Interview

 

Was zeichnet Ihr Dorf aus?

Gemessen an der Zahl von ca. 1000 Einwohnern gibt es richtig Bewegung. Die vielen Veranstaltungen der Vereine, Institutionen und Privatinitativen machen Groß Laasch regional betrachtet außergewöhnlich. Nahezu täglich finden an irgendeiner Stelle unterschiedlichste gesellschaftliche Aktivitäten statt, sei es in der Feuerwehr, der Sporthalle, dem Kulturhaus, dem Jugendclub, dem Schützenhaus, der Kirche und, und, und. Jeder kann, wenn er möchte, sich an einer Vielzahl von gemeinschaftlichen Aktivitäten beteiligen, das Angebot ist groß. Darüber hinaus gibt es immer wieder neue Ideen und Initiativen.

 

Was sollte sich ein Besucher anschauen?

Ich will nicht gerade behaupten, Groß Laasch ist immer eine Reise wert. Aber, wenn man schon mal bei uns ist, lohnt sich ein ausgiebiger Spaziergang durch das Dorf. Insbesondere in den letzten 25 Jahren wurde reichlich gebaut. Dem Besucher zeigen sich neben alten historisch gewachsenen Häusern auch viele neue Bauten mit interessanter Architektur, schicken Vorgärten und gepflegten Plätzen. Für Liebhaber sakraler Bauten ist der Gang in unsere Dorfkirche ein Muss. Den Kindern haben wir einen Spielplatz gebaut, der in der Region seinesgleichen sucht. Groß Laasch hat große Waldflächen mit ausgedehntem Wegenetz. Das Bild unseres Ortes ist bunt und facettenreich. Ich glaube, es hinterlässt bei unseren Gästen einen angenehm bleibenden Eindruck.

 

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Uns geht es gut. Wir sind strukturell gut aufgestellt, was nicht bedeuten soll, dass wir wunschlos glücklich sind. Viele Projekte und Vorhaben konnten dank der guten Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Kreis und Land, umgesetzt werden. Ich wünsche mir, dass das auch in Zukunft so bleibt.

 

von koen
SVZ am 18.01.2016

Groß Laasch - „Lolle“ auf Kuschelkurs mit Thore

(12.01.2016)

Therapiehund zieht bald bei Familie Jahnke in Groß Laasch ein und wird für den kranken Jungen unentbehrlicher Helfer im Alltag sein

 

Gross Laasch Der kleine Thore aus Groß Laasch streichelt den schwarzen Hund, er kuschelt sich an ihn.  Wer  den kleinen Jungen so sieht, spürt, dass es  ihm sehr gefällt. „Wir haben uns alle riesig gefreut, als Lolle, der künftig bei uns als Therapiehund zu Hause sein wird, vor wenigen Tagen mit seiner Trainerin Selina Hase bei uns vorbeischaute“, sagte Thores Mutti Conny Jahnke. „Thore war hin und weg, es hat ihm großen Spaß gemacht. Und auch für meine große Tochter Amelie war dieser Überraschungsbesuch ein schönes Erlebnis.“

Thore ist ein Zwilling, geboren am 10. Juli 2014.  Sein Bruder Arvid hat leider das Licht der Welt nicht erblicken können. Er verstarb  vor der Geburt. Der kleine Thore leidet unter mehreren Zysten im Kopf, hat schwer einstellbare epileptische Anfälle und ist fast blind. Aber trotz allem ist er ein sehr fröhliches Kind geblieben. Leider ist Thore motorisch komplett eingeschränkt. Er kann nichts koordinieren, die Eltern hoffen aber, dass er noch lernen kann. Hier kann ein Rehahund helfen, um die motorischen Fähigkeiten zu verbessern und sonst auch bei allem anderen zur Seite zu stehen. „Lolle ist ein sehr ruhiger, zugänglicher Hund, er war schon einige Male bei uns“, ergänzt Mutti Conny. „Fast zweieinhalb Stunden war Thore an diesem Freitag mit Lolle  zusammen“, freute sich die junge Frau, die sprachlos war von der Hilfsbereitschaft in den vergangenen Monaten, um die Spendensumme für die Ausbildung des Therapiehundes über den Verein Rehahunde Deutschland e.V. in Tessin bei Rostock zusammen zu bekommen. „Allen, die da mitgeholfen haben, ein großes Dankeschön, ich war überwältigt, als ich die Summe erfuhr, die der Weihnachtsmarkt auf Hof Denissen erbrachte“, so Conny Jahnke. Die Ausbildung  eines solchen Therapiehundes mit allem, was dazugehört, kostet rund 25000 Euro, sagte Thomas Groß,  2. Vorsitzender des Vereins. „Was die Spenden betrifft, denke ich, dass wir die benötigte Summe zusammen haben.

Und an dieser Stelle ein ganz großes Lob und ein riesen Dank an ihre Zeitung und vor allem an die Leser, die  diese Spendenaktion für den kleinen Thore so wunderbar unterstützt haben.  Das, was hier in  Mecklenburg an Hilfsbereitschaft und  Einsatz gezeigt wurde, habe ich in den letzten  zehn Jahren nicht erlebt“, zeigt sich Thomas Groß beeindruckt. Und fügt hinzu, dass es nun nach dem Besuch von Trainerin Selina Hase mit Hund Lolle in Groß Laasch  in die entscheidende Phase gehe. Thomas Groß: „Lolle war ja schon bei Familie Jahnke und da mussten die Trainer bereits im Vorfeld klären, ob alles passt. Das ist der Fall und es ist gut für die Entwicklung des kleinen Thore.“ Nun freuen sich alle bei Familie Jahnke in Groß Laasch auf den Tag, an dem Lolle, der Labrador-Rüde, endlich und endgültig einziehen wird. „Das wird aller Voraussicht nach im Frühjahr sein“, so Thomas Groß. Zunächst aber wird es schon  im März ein Wiedersehen mit Lolle und  Selina Hase geben. „Lolle und seine Trainerin bleiben eine Woche bei uns und werden dann  täglich acht Stunden mit uns trainieren“, wirft  Conny Jahnke schon mal einen Blick voraus.

 

von mick
SVZ am 11.Jan.2016       

Foto zu Meldung: Groß Laasch - „Lolle“ auf Kuschelkurs mit Thore

Groß Laasch - Baggersee wieder real

(08.01.2016)

Investor will Projekt in der Gemeindevertretung vorstellen / Neben Produktion soll auch Platz für Erholung bleiben

 

Das Autobahnstück der A 14 vom Kreuz Schwerin bis nach Grabow wird seit zwei Wochen genutzt. Die Autos fahren quasi an Groß Laasch vorbei, was den Finger immer wieder in eine Wunde legt, die den Laascher Bürgermeister Markus Lau schmerzt. Während die Ludwigsluster ihre Sehnsüchte nach einem Schwimmbad in Richtung eventuell später sprudelnder Windkrafteinnahmen verschieben müssen, war ein Baggersee in Groß Laasch während des Autobahnbaus in greifbare Nähe gerückt. Womit niemand rechnete: Der Baufirma, die die Schürfrechte hatte, wurde der Bauauftrag per Gerichtsurteil zu Gunsten eines anderen Unternehmens entzogen (SVZ berichtete). Kein Autobahnbau-Auftrag, kein Kiesabbau – und die Laascher konnten ihre Baggerseeträume begraben. Bis jetzt, denn es gibt wieder Hoffnung für das Projekt.

Der ehemalige Sandabbau der Firma Bunte – es gibt einen Interessenten, der dort gern eine Produktionsstätte errichten würde. Der potenzielle Investor werde sich demnächst in der Gemeinde vorstellen, kündigt Bürgermeister Markus Lau an. Er hat den Interessenten gebeten, ein Gesamtkonzept für das insgesamt zehn Hektar große Grundstück bei der Gemeindevertretung einzureichen. „Der Investor hat großes Interesse, weil er hier für seine Zwecke ideales Material vorfindet. Neben seiner Produktion will er auch die Belange der Groß-Laascher und der anderen Einwohner der Region bedenken“, so Lau. So könnte das Projekt Baggersee unversehens doch noch in die Tat umgesetzt werden, denn der Investor aus der Region hat bereits zugesichert, das Vorhaben der Groß-Laascher zu verwirklichen.

Für die Gemeinde eine wichtige Nachricht, denn sie befindet sich in der Haushaltskonsolidiering. Dadurch kann sie investiv keine großen Sprünge machen und ist auf Hilfe von außen angewiesen.

Gegenwärtig sind die Groß-Laascher dabei, neue Einnahmequellen zu erschließen. So hat Bürgermeister Markus Lau bereits angekündigt, dass ihre Pläne weit gediehen sind, von einem in diesem Jahr geplanten Solarpark, der auf Gemeindeland an der Eisenbahnstrecke errichtet wird, zu profitieren.

Uwe Köhnke
SVZ vom 08.01.2016

 

Groß Laasch - Gemeinde gibt bei Solarstrom Gas

(01.01.2016)

Groß-Laascher generieren Einnahmequellen für der Gemeinschaft nützende Projekte / Sanierung der Turnhalle im Blick

 

Wenn es um erneuerbare Energien geht, setzt die Gemeinde Groß Laasch vor allem auf Sonnenstrom. Bei diesem Projekt gibt sie richtig Gas. Wie Bürgermeister Markus Lau informiert, soll auf fünf Hektar gemeindeeigener Flächen schon im kommenden Jahr ein Solarpark entstehen. Dazu sei bereits vor einiger Zeit ein Interessenbekundungsverfahren eingeleitet worden. Drei Bewerber hätten sich gemeldet, einer von ihnen sei schon in die engere Auswahl gekommen. Der habe sein Projekt auch bereits in der Gemeinde vorgestellt.

Bis zur Errichtung des Solarparks gibt es noch einiges zu tun. Ein Aufstellungsbeschluss ist nötig, ein Bebauungsplan muss aufgelegt werden. Die Prüfung des Projektes wird ebenfalls noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Trotzdem ist der Bürgermeister zuversichtlich. „Wenn man ganz optimistisch denkt, können wir im September mit dem Solarpark fertig sein“, sagt Markus Lau.

Die Gemeinde hat die Absicht, den Solarpark zunächst zu verpachten, um ihn später zu kaufen und selbst zu betreiben. „Wir kennen jetzt schon den Kaufpreis. Was der Investor uns vorgestellt hat, das verspricht ein lukratives Geschäft auch für die Kommune zu werden“, so der Bürgermeister. Der auf 20 Jahre festgeschriebene Strompreis verheißt Planungssicherheit. Die Gemeinde ist schließlich auf der Suche nach verlässlichen neuen Einnahmequellen, damit die Aufgaben im Dorf auch weiterhin gelöst werden können. Die Turnhalle ist zum Beispiel so ein Fall. Sie muss dringend saniert werden.

Da gäbe es bereits ein Projekt, das sehr interessant sei, so Markus Lau. So soll die gesamte jetzige Grundfläche der Halle später für den Sport genutzt werden. Ein neuer Sanitärtrakt und Unterstellmöglichkeiten für Spielgeräte sollen angebaut werden. Da gilt es mit den Fördermittelgebern zu verhandeln, auch mit der Kommunalaufsicht des Landkreises, welche Finanzierungsmöglichkeiten aufgetan werden können.

Und die Turnhalle ist nicht das einzige Vorhaben. Die Gemeinde ist auf der Suche nach Räumlichkeiten für den Groß-Laascher Carnevals-Club (GLCC). Über dem Jugendclub, der in einem gemeindeeigenen Haus untergebracht ist, wäre genügend Platz. Es müsste eine Treppe angebaut und alles mit OSB-Platten ausgekleidet werden. Die Karnevalisten haben bereits ihre Bereitschaft bekundet, aktiv mitzuhelfen. Trotzdem ist das Projekt nicht ohne Geld zu verwirklichen, denn auch das Material muss beschafft werden.

Und dann wäre da noch das Projekt Abrundungssatzung. Hätte das Dorf sie, wäre es praktisch möglich, über die gesamte Gemeinde einen Bebauungsplan zu legen. Damit würden weitere Flächen zu Bauland. Das jetzige Bebauungsgebiet ist nahezu gefüllt, weitere Möglichkeiten seien willkommen, so der Bürgermeister. Aber auch so eine Abrundungssatzung gibt es nicht gratis.

Die Gemeinde befindet sich in der Haushaltskonsolidierung. Da ist jede Einnahmequelle ein Signal an den Landkreis: Seht, wir tun was für solide Gemeindefinanzen.

Übrigens hätte Groß Laasch auch Möglichkeiten, von der Windkraft zu profitieren. Für Markus Lau ist das momentan keine Option, denn der Regionale Planungsverband sei mit den Vorbereitungen noch nicht sehr weit gekommen, so der Bürgermeister

 

von koen
erstellt am 29.Dez.2015 | 17:34 Uhr

Foto zu Meldung: Groß Laasch - Gemeinde gibt bei Solarstrom Gas

Groß Laasch - Mietvertrag unterschrieben

(01.01.2016)
Laascher Gemeindevertretung macht Weg frei für Flüchtlingsunterkunft

Die Gemeinde Groß Laasch hat gestern den Mietvertrag mit der Berufsbildungsstätte Start Ludwigslust über das Gebäude der ehemaligen Musikschule unterschrieben. Dort sollen 20 unbegleitete jugendliche Flüchtlinge untergebracht werden. Die Gemeindevertretung hatte sich jüngst einstimmig zu diesem Projekt bekannt. Unabhängig davon hatte es in der Gemeinde eine Unterschriftensammlung gegeben, die Bürger in dieser Frage mitentscheiden zu lassen. „Wohlgemerkt, nicht alle, die dort unterschrieben, sind dagegen, dass die Flüchtlinge nach Groß Laasch kommen. Sie wollten eben dabei mitreden“, so Bürgermeister Markus Lau. Letztlich habe die Unterschriftenaktion kein eindeutiges Stimmungsbild ergeben. Deren Initiatoren hatten ihr Anliegen in der Gemeindevertretung dargelegt. Am Ende habe diese aber als souveränes gewähltes Organ die Entscheidung getroffen, so der Bürgermeister.

Zum 30. September dieses Jahres war der Vertrag mit der Musikschule ausgelaufen, ein neuer Nutzer konnte nicht gefunden werden. Nun bleibt die ehemalige Schule ein Haus für Kinder. „Unsere Hoffnung ist, dass das Gebäude langfristig durch Kinder genutzt werden kann, auch wenn es nicht mehr als Unterkunft für Flüchtlinge dient“, so der Bürgermeister.

Bevor die Jungen, nur solche werden in die Gemeinde kommen, dort einziehen können, müssen noch Vorbereitungen getroffen werden. Duschen, Waschräume werden geschaffen, auch eine Küche kommt hinein.

All diese Kosten wird die Berufsbildungsstätte übernehmen, informiert der Bürgermeister abschließend.

 

von koen
erstellt am 29.Dez.2015

Groß Laasch - „Lolle“ als Helfer des kleinen Thore

(02.12.2015)

Ein Labrador als Rehahund soll einem kleinen kranken Jungen in Groß Laasch den Alltag erleichtern

 

Der kleine Thore Jahnke sitzt auf dem Schoß seiner Mutter Conny (36). Auf den ersten Blick ist er ein lebendiges kleines Kind, er bewegt seine kleinen Arme, er rutscht hin und her. Aber der kleine Thore, jetzt 1 Jahr und fünf Monate alt, ist nicht wie ein Kleinkind in seinem Alter. Er wird vermutlich sein Leben lang Hilfe und Unterstützung brauchen, Reha-Maßnahmen werden seinen Alltag bestimmen. Seine Motorik ist eingeschränkt, er hat Probleme mit dem Sehen, er reagiert nicht auf Licht, er erkennt nur hell und dunkel. „Thore hat mehrere Zysten im Kopf und schwer einstellbare epileptische Anfälle. Diese Anfälle haben das Gehirn schon sehr geschädigt“, war von Mutti Conny zu hören, die viele sicher noch unter ihrem Geburtsnamen Kranich kennen. „Ein Rehahund würde ihm da sehr helfen. Es gibt da speziell für diese epileptischen Anfälle ausgebildeten Hunde.“ Einen solchen Hund hat die Familie Jahnke schon in Aussicht. Kontakt zum Verein Rehahunde Deutschland e.V. in Tessin bei Rostock fand Conny Jahnke auf Hinweis ihrer Freundin aus Grebs. Und dass es schon bald mit solch einem treuen Begleiter für Thore klappen kann, darüber freuen sich auch Papa Roy (40) und Schwester Amelie (9). Vor drei Wochen war der Hund schon mal bei Jahnkes in Groß Laasch, denn es muss ja alles passen. „Es ist ein schwarzer Labrador-Rüde mit Namen Lolle. Die Grundausbildung hat er schon hinter sich, jetzt wird er speziell auf Thore ausgebildet. Alles in allem dauert das mehr als zwei Jahre“, war von Thomas Groß, dem 2. Vorsitzenden des Vereins, zu hören. „Die Ausbildung eines solchen Therapiehundes mit allem, was dazugehört, kostet rund 25  000 Euro. Aus diesem Grund hat die Familie Jahnke über den Verein einen Spendenaufruf gestartet, um über viele Mitstreiter und Unterstützer das nötige Geld zusammenzubekommen.“, ergänzt Thomas Groß. Nähere Informationen zum Spendenaufruf gibt es auch auf der Internetseite der Gemeinde Groß Laasch.

Thore ist ein Zwilling, geboten am 10. Juli 2014. „Sein Bruder Arvid hat leider das Licht der Welt nicht erblicken können. Er verstarb vor der Geburt“, blickt Conny Jahnke auf den schweren Schicksalsschlag zurück.

Die Eltern merkten schnell, dass mit Thores Augen etwas nicht stimmt und er sich nicht für Spielzeug interessiere. Zu allem Übel kam dann noch hinzu, dass sich der Kleine immer so steif machte, für die Eltern ein Zeichen, dass etwas gesundheitlich nicht in Ordnung sei. „Aber in den letzten Wochen hat er sich schon gemausert, wir sind jetzt dabei, seine Motorik zu verbessern. Aktuell geht es jetzt erst einmal darum, zu üben, dass er seinen Kopf halten kann.“ Conny Jahnkes Tagesprogramm ist mit der Betreuung von Thore voll ausgefüllt. „Er hat eine guten Wach-Schlafrhythmus. Mit dem Füttern ist es unterschiedlich. Das Mittagessen geht eigentlich recht schnell, aber wenn er Brot bekommt, dauert es fast eine Stunde, bis er fertig ist.“ Zum festen Tagesablauf gehören auch die regelmäßigen Therapiemaßnahmen. „Am Dienstag kommt die Frühförderung und am Donnerstag die Sehförderung zu uns ins Haus. Am Freitag fahre ich dann mit ihm zur Physiotherapie nach Schwerin“, ergänzt Conny Jahnke. Ein Rehahund würde da auch die junge Mutter bei der Betreuung von Thore entlasten. „Wir rechnen damit, dass Labrador Lolle im Frühjahr 2016 bei uns einziehen wird. Zuvor hoffe ich, dass ich mit Thore noch auf eine vierwöchige Reha nach Brandenburg an der Havel fahren kann, ein entsprechender Antrag ist schon gestellt.“ Conny Jahnke befindet sich noch in der Elternzeit, sie will diese bis Juli 2016 verlängern. Danach wird sie wohl ihren Job in Ludwigslust aufgeben, um noch mehr für ihr Kind und die Familie da zu sein. Vater Roy hat seinen Fernfahrer-Job aufgegeben, er arbeitet bei der Schweriner Firma Bauservice Nord. Auch der 40-Jährige hat dadurch mehr Zeit für seinen Sohn und seine Familie - und das es ist ihm wert.

 

von mick, SVZ
erstellt am 30.Nov.2015       

Foto zu Meldung: Groß Laasch - „Lolle“ als Helfer des kleinen Thore

Groß Laasch - Flüchtlingsfrage spaltet das Dorf (SVZ-Artikel)

(27.11.2015)

Der Landkreis will ab Januar  minderjährige  Flüchtlinge in der ehemaligen Musikschule in Groß Laasch unterbringen. Das ist der Plan. Und damit er von vielen getragen wird, hat Bürgermeister  Markus Lau am Mittwoch die Groß Laascher ins Kulturhaus eingeladen.

 

„Zwanzig  Flüchtlinge in unserer Gemeinde mit  1000 Einwohnern  – das sollten wir schaffen“, findet Lau. Doch die Groß Laascher, die an diesem Abend vor ihm sitzen, denken nicht alle so. Nachdem der stellvertretende Landrat Wolfgang Schmülling den  Plan vorstellt und kurz auf die Polizeistatistik zu sprechen kommt, geht ein Raunen durch die Menge. „Hören Sie  auf zu schönen und zu schwindeln.  Seien Sie  ehrlich“, ruft ein Mann von hinten und bekommt  Applaus. Doch Schmülling schüttelt den Kopf: „Ganz ehrlich: Die Polizei  hat mehr  damit zu tun,  Ausländer vor Deutschen zu schützen als die Deutschen vor   den Ausländern.“

 

Fast  2000 Flüchtlinge leben laut Schmülling zurzeit im Landkreis, darunter 370 unbegleitete Minderjährige. „Alle Einrichtungen für sie sind proppevoll“, sagt Schmülling. Deshalb nimmt der Landkreis das Angebot von Bürgermeister Lau in Groß Laasch gern an. „Vorausgesetzt, die Einwohner hier tragen es mit.“

 

Elgin Tiedemann tut das. Die Groß Laascherin ist Lehrerin und  arbeitet mit Flüchtlingskindern. „Was sie erlebt haben, das wünschen wir unseren Kindern im Leben nicht“, sagt sie und bedauert, dass einige Groß Laascher   an diesem Abend schon mit vorgefertigter Meinung kommen. „Sie haben doch nur Angst, weil Sie es persönlich gar nicht kennen.“ Genau darin sieht Bürgermeister Markus Lau die Chance für Groß Laasch:  „Leben die Flüchtlinge bei uns, dann erkennen vielleicht auch Skeptiker, dass das, was sie irgendwo aufgeschnappt haben, nicht  stimmen muss.

 

“Für den Bürgermeister hat sich die Frage nach der Flüchtlingsunterkunft nie gestellt. „Es  ist selbstredend, dass wir helfen, wenn Menschen in Not sind. Egal, wer von wo kommt,  es  ist eine Menschenpflicht.“ 

 

Träger der  Flüchtlingsunterkunft  könnte  – wie auch in Ludwigslust – die  BBS Start werden.  Deren Geschäftsführerin  Dr. Diana Richert lud nach der Diskussion die Laascher    zu den jungen Flüchtlingen nach Ludwigslust. „Kommen Sie vorbei. Überzeugen Sie sich selbst. Lernen Sie die jungen Menschen kennen. Und lassen Sie sich erzählen, dass auch sie Angst haben, wenn  in Ludwigslust vor ihrer Tür gegen sie demonstriert wird.“

 

Ob junge Flüchtlinge nach Groß Laasch kommen, entscheidet sich am 7. Dezember. Dann stimmen die Gemeindevertreter auf ihrer Sitzung  über den  Mietvertrag für das Gebäude ab. Lau: „Ich bin optimistisch, dass es klappt.“

 

von kahe
SVZ - LWL erstellt am 26.Nov.2015       
 
Hinweis - Terminänderung für die GV - BGM ML

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Groß Laasch - Spendenaufruf für Thore

(12.11.2015)
Mein Herzenswunsch- Ich bitte um Ihre Hilfe

 

Ich bin Thore Jahnke, bin 1 Jahr alt und nicht in der Lage zu schreiben oder mein Anliegen darzulegen und werde es wohl auch nie können. Aus diesem Grund erzählen meine Eltern, Conny und Roy in meinem Namen, meine Geschichte.

Um meine Lebensqualität zu verbessern und mir einen treuen Freund an meine Seite zu stellen, möchte ich einen Rehahund ausbilden lassen. Ich bin am 10.07.2014 gemeinsam mit meinem Bruder Arvid geboren. Leider hat mein Arvid das Licht der Welt nicht erblicken können. Er verstarb drei Tage vor der Geburt. Meine Eltern merkten dann schnell, dass mit meinen Augen etwas nicht stimmt und ich mich nicht für Spielzeug interessiere. Anfangs dachten sie es lege daran, dass ich ein Zwilling bin und ich so auf meine Art trauere. Aber es wurde nicht besser. Zu allem Übel kam dann noch, dass ich mich immer so steif machen musste. Meine Eltern vereinbarten einen Termin beim Neurologen in Rostock. Dort wurde ich gründlich untersucht. Ich wurde des Öfteren gepikst und in eine Röhre geschoben und von allem noch nicht genug, wurde mir auch noch irgendeine Flüssigkeit aus meinen Rücken gezogen (die Ärzte nennen es Gehirnwasser). Leider waren die Ergebnisse nicht positiv. Ich habe mehrere Zysten im Kopf und schwer einstellbare epileptische Anfälle. Diese Anfälle haben schon sehr viel Gehirn von mir kaputt gemacht. Meinen Eltern hat man das in etwa so erklärt: man knackt eine Walnuss und in der Mitte wo der Kern sitzt ist bei mir nichts mehr nur noch außen. Der Rest ist beschädigt bzw. nicht mehr anwesend. Es war eine anstrengende und sehr schwierige Zeit für mich, meine Eltern und meiner Schwester. Trotz allem bin ich ein sehr fröhliches Kind geblieben und liebe es gekitzelt zu werden, zu schaukeln und zu kuscheln. Leider bin ich motorisch komplett eingeschränkt. Ich kann nichts koordinieren, hoffe aber das ich noch was lernen kann. Denn ich weiß, dass meine Eltern und meine Schwester alles für mich geben.

Ich freue mich auf einen Rehahund, der mir hilft meine motorischen Fähigkeiten zu verbessern und mir bei allem zur Seite steht. Insbesondere auch in ungewohnten, fremden Situationen. Ich hätte einen Freund an meiner Seite, einen Vertrauten, der mir Kraft gibt und mir ermöglicht aus mir raus zu kommen und den ganzen Schmerz hinter mir zu lassen. Die Ausbildung für so einen tollen anerkannten Rehahund ist sehr teuer.

 

Vielen Dank für Ihre Hilfe
Email: thore1007@web.de
Familie Jahnke, Amselweg 8, 19288 Groß Laasch

Telefon 03874 6196105

 

Spendenadresse:
REHAHUNDE DEUTSCHLAND e.V.
VR Bank Rostock
Kontonr: DE19 1309 0000 0002 5341 18
Bankleitzahl: GENODEF1HR1
Verwendungszweck: Thore

REHAHUNDE DEUTSCHLAND e.V.
Rostocker Chaussee 11
18195 Tessin
Telefon 038205 14777
Mobil 01702410080
Internet www.rehahunde.de

 

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Gross Laasch - Mitteilung des Amtsvorstehers aus aktuellem Anlass

(16.09.2015)
Aufruf an die Einwohner des Amtes Ludwigslust-Land

Klaus-Otto Meyer

 

Liebe Einwohner des Amtes Ludwigslust-Land,

 

am 11. September 2015 erhielten unsere amtsangehörigen Gemeinden vom Landkreis Ludwigslust-Parchim die Aufforderung, diesem möglichst umgehend Unterbringungsmöglichkeiten in unseren Gemeinden für Asylbewerber und Flüchtlinge mitzuteilen. Hintergrund ist, dass die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes nicht mehr in der Lage sind, eine angemessene Unterbringung zu gewährleisten. Die Gemeinden sind dieser Aufforderung nachgekommen und werden ihren Beitrag zur Linderung der Flüchtlingsschicksale leisten. Nähere Informationen zu Maßnahmen in den einzelnen Gemeinden kann Ihnen Ihr Bürgermeister geben.

lesen Sie weiter auf der Seite des Amtes --> hier

Groß Laasch - Ein Dorf bewegt sich SVZ 11.06.2015

(11.06.2015)

Wenn der Landrat auf dem neuen Spielplatz wippt und balanciert, wenn Mitarbeiter von Behörden und Vereinen auf E-Bikes durchs Dorf radeln – dann ist Wettbewerbszeit im Landkreis. So geschehen in Groß Laasch.

43 Dörfer nehmen auf Kreisebene am 9. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ teil. Am gestrigen Mittwoch war bereits um 8 Uhr Groß Laasch das Ziel der Wettbewerbskommission.

Groß Laasch ist ein Dorf, das sich bewegt. Dieser Satz zog sich durch die gesamten zwei Stunden des Besuchsprogramms. Erst Ende letzter Woche ist der neue Spielplatz mitten im Dorf seiner Bestimmung übergeben worden (SVZ berichtete). Landrat Rolf Christiansen erwies sich als beweglicher Tester einiger Spielgeräte.

Nach der E-Bike-Tour durch das neue Laascher Eigenheimbaugebiet – die Wemag hatte die Fahrräder zur Verfügung gestellt – erwies sich beim Halt an der Turnhalle, dass die körperliche Bewegung Generationen übergreifend im Dorf gepflegt wird.

Die „Goldlöckchen“, eine Gruppe von Seniorensportlerinnen, die unter dem Dach der Volkssolidarität vereint sind, animierten die Wettbewerbskommission zum Mitmachen, und die Männer von den „Oldies“ des Sportvereins SV 04 Groß Laasch taten es ihnen gleich.

Die Turnhalle ist ausgelastet. Jung und Alt geben sich hier die Klinke in die Hand. Gemeindevertreter Peter Tiedemann berichtete anschaulich darüber. „Wir sind als Gemeinde dankbar dafür, dass in den letzten Jahren so viel Fördermittel in unsere Dorfentwicklung geflossen sind“, sagte er.

Dennoch gäbe es noch manches, wo der Schuh drücke. Die sanitären Bedingungen in der Turnhalle beispielsweise harren einer Verbesserung. Peter Tiedemann hat das Grundmotto der Laascher genannt: Sie wollen in die Zukunft investieren.

Ein Blick vom Laascher Kirchturm auf die Gemeinde, zu dem Pastorin Sabine Schümann eingeladen hatte, sollte das Bild des Besuches abrunden und tat es wohl auch. Als die Wettbewerbskommission nach zwei Stunden zu ihrem nächsten Ziel Wendorf im Amt Sternberger Seenlandschaft aufbrach, ist eines klar geworden: In der 955-Einwohner-Gemeinde mitten im Städtedreieck Ludwigslust, Grabow und Neustadt-Glewe bewegt sich was. Ob die Groß-Laascher im Wettbewerb gepunktet haben? Andrea Weinke-Lau, die Vorsitzende des Vereins Groß-Laasch Flexibel, weiß es nicht. „Zumindest ist die Wettbewerbskommission gut gelaunt abgefahren“, sagte sie.

Die Kreissieger nehmen am Landeswettbewerb teil. Wer sich auch dort erfolgreich schlägt, hat die Möglichkeit der Teilnahme am Bundeswettbewerb. Wer dort super abschneidet, landet vielleicht ganz oben unter den schönsten Dörfern Deutschlands, um am Ende von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) ausgezeichnet zu werden.

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Groß Laasch - Spielplatz: Ganzes Dorf zieht mit SVZ 09.06.2015

(09.06.2015)

Riesen Auflauf auf dem neuen Spielplatz in Groß Laasch. Das Schmuckstück wird seiner Bestimmung übergeben und das halbe Dorf ist dabei.

Von der ersten Idee, den Spielplatz an dieser Stelle neu zu gestalten, bis zum Tag der feierlichen Übergabe sind viele Jahre ins Land gegangen. „Zuvor machte er einen wirklich traurigen Eindruck, kaum ein Kind war hier noch zu sehen. Die wenigen vorhandenen Spielgeräte waren veraltet und langweilig. Das, was von unserem einst so schönen Spielplatz übrig blieb, übte kaum noch einen Reiz auf unsere Kinder aus. Ein neuer sollte es sein. Das ist nun schon sechs Jahre her“, erinnert Bürgermeister Markus Lau.

Aber gut Ding braucht Weile. Das Konzept des Spielplatzes sollte einzigartig in der näheren Umgebung sein. Er sollte für viele Altersgruppen interessant sein. Und er sollte anders als die meist herkömmlichen Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten sein. „Mit den vielen unterschiedlichen Spiellandschaften ist uns das, so denke ich, auch gut gelungen“, ist der Bürgermeister überzeugt, und er erwartet, dass künftig auch viele Eltern mit ihren Kindern aus Ludwigslust, Neustadt-Glewe und Grabow hierher kommen. Der Elbe-Ostsee-Radweg, der Dömitz mit Wismar verbindet, führt hier jedenfalls entlang.

Auch von seiner Entstehung her ist der Spielplatz etwas Besonderes. 59 500 Euro Fördermittel kommen aus dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum. 20 000 Euro hatte die Gemeinde in ihren Haushalt eingestellt.

Bei einer ersten Spendenaktion 2010 kommen 1175 Euro zusammen. Zwei Ideenkästen im Dorf bringen Anregungen. Die Initiatoren beziehen die ganze Gemeinde ein, und es funktioniert.

Da verwundert es nicht, dass so viele zur Eröffnung des Spielplatzes gekommen sind. Klaus-Otto Meyer, der Amtsvorsteher des Amtes Ludwigslust-Land, erntet großen Jubel mit seiner Ankündigung, jedem Gast eine Portion Eis zu spendieren. Mitglieder des Jugendklubs drücken ihre Freude über das gelungene Projekt aus.

Und die Gaudi statt eines durchschnittenen Bandes ist das Tauziehen zwischen der Dorfjugend und den Ehrengästen, was die Laascher Jugend souverän für sich entscheidet.

Viel Beifall erntet Pastorin Sabine Schümann, die eine Kiste voll kleiner mit Wasser gefüllter Bälle mitbringt, die anschließend auf der Matschstrecke des Spielplatzes ihre Bewährungsprobe bestehen.

Amtsvorsteher Klaus-Otto Meyer lobt den Mut der Gemeinde, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und hochwertige Spielgeräte aufzustellen, die auch in ein paar Jahren noch gut sind.

„Wir werden junge Familien nur in unser Dorf bekommen, wenn sie das Gefühl haben, hier wird etwas für die Kinder getan“, resümiert der Bürgermeister.

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Groß Laasch - Vor Trümmern nach dem Tornado (SVZ 07.05.2015)

(07.05.2015)

Familie verlor in Groß Laasch beim Unwetter am Dienstagabend ihr zukünftiges Heim

 

Bjørn Pedersen wühlt in den Trümmern des ehemaligen Bahnhofsgebäudes von Groß Laasch. „Das Haus ist nicht mehr zu retten“, ist er sicher. „60 000 Euro Schaden, und keine Versicherung wird zahlen. Es ist ein Rohbau, und da sind Elementarschäden nicht abgedeckt“, erklärt der Däne.

 

Eigentlich sollte hier einmal das Zuhause seiner Familie entstehen. Pedersens waren beim Ausbau. Dann kam der Tornado am Dienstagabend über Groß Laasch (SVZ berichtete). Augenzeugen berichten Dramatisches. Demnach hat sich die Windhose nördlich des Bahnübergangs herabgesenkt, ist dann ein ganzes Stück Richtung Süden gewandert, dann umgekehrt und hat den gleichen Weg der Zerstörung zurück genommen. Mittendrin liegt das ehemalige Bahnhofsgebäude. Pedersens hat es am Ärgsten getroffen. Das Gebäude dahinter, in dem jemand anderes wohnt, sieht weniger beschädigt aus. Was wirklich kaputt ist, werden Fachleute ermitteln.

 

Bjørn Pedersens Hoffnung ist erloschen. Er blickt hinauf in Richtung des Türsturzes, der nur noch lose gehalten wird und demnächst herunterzukrachen droht. „Dann ist der letzte Halt weg und der ganze Teil des Hauses stürzt ein“, so der Familienvater. „Ich bin vom Bau und habe auch schon Tornados erlebt“, erzählt Bjørn Pedersen. „Dass mal ein Dach abgedeckt war, ja, aber solche Zerstörung – das hab’ ich noch nicht erlebt.“

 

Seine Frau zieht aus den Trümmern einen Kinderroller aus Plastik hervor. „Der hat es überlebt“, sagt sie ein wenig sarkastisch. Gut, dass die Familie bei dem Unglück nicht vor Ort war. Nicht auszudenken, was alles hätte passieren können – da sind sich die Bürger, die zum Ort des Geschehens gekommen sind, sicher. Eine Frau blickt mit traurigen Augen auf das Trümmerfeld: „Können Sie nicht aufrufen, dass möglichst viele für die Familie, die alles verloren hat, spenden?“, fragt sie den Reporter.

 

Auch ein Bahnmitarbeiter ist vor Ort. „Ich muss dafür sorgen, dass die Sicherheit der Bahngleise wieder hergestellt wird“, erklärt er. Rechts und links der Bahnschienen liegen noch die umgestürzten Baumstämme, die die Feuerwehr am Abend zuvor notdürftig beiseite geräumt hatte. Sechs Meter rechts und links der Gleismitte dürfen sie nicht liegen bleiben, um nicht erneute Hindernisse zu riskieren.

 

An anderer Stelle in der Region hat das plötzliche Unwetter weniger dramatischen Schaden angerichtet. In Hornkaten war nach Angaben der Polizei ein Baum ins Kippen geraten und an den Giebel eines Hauses gestoßen. Auch dort habe es jedoch keine Verletzten gegeben. Ansonsten waren vor allem entlang der B 106 mehrere Bäume umgestürzt. In der ganzen Region waren Feuerwehren im Einsatz, um die Straßen zu beräumen.

Red. U.K. SVZ

Foto zu Meldung: Groß Laasch - Vor Trümmern nach dem Tornado (SVZ 07.05.2015)

Groß Laasch - Große Frauentagsparty

(26.02.2014)

Große Frauentagsparty / Mottoparty 80-iger Jahre

 

Auf unsere Gäste warten nicht nur leckere Getränke, Mexikanische Hühner, Partymusik sondern auch noch eine Überraschungs-Showeinlage mit einem Schlagerstar der 80-iger Jahre.

 

Sichern Sie sich gleich Ihre Plätze und freuen Sie sich auf einen stimmungsvollen Abend!

Einlass: 18:00 Uhr Beginn: 19:00 Uhr

 

Reservierungen werden gerne unter der 03874/21466 (Gemeindebüro) entgegengenommen.

 

Gemeinde Groß Laasch

Foto zu Meldung: Groß Laasch - Große Frauentagsparty

Groß Laasch - 13. April 2014 Kinderkleiderbörse

(19.02.2014)

Die 31. Auflage der traditionellen Groß Laascher Kinderkleiderbörse findet am 13. April 2014 statt.

 

Veranstaltungsort: Sportplatz Groß Laasch

 

Der Aufbau ist ab 10:00 Uhr möglich.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

Für weitere Informationen erhalten Sie im Gemeindebüro oder unter der Telefonnummer 03874/21466

 

Standgebühr bis 3m 5,00 Euro, jeder weitere Meter 2,00 Euro

 

Gemeinde Groß Laasch

Foto zu Meldung: Groß Laasch - 13. April 2014 Kinderkleiderbörse