Groß Laascher Carnevalclub 81 e.V.

Vorsitzender: Heino Kühl

Neustädter Str. 14
19288 Groß Laasch

Telefon (03874) 28671

E-Mail E-Mail:
www.glccev.de


Der Groß Laascher Carneval Club 81e.V. wurde offiziell am 04.07.1981 in Gemütlicher Runde im Kulturhaus zu Groß Laasch gegründet. Es waren sieben Ehepaare die sich in Vorbereitung der 750 Jahrfeier zusammen gefunden hatten. Sie wollten das kulturelle Leben im Dorf verbessern und alte in neue Traditionen fortleben lassen. Seid dem sind wir bemüht das Brauchtum Karneval im Dorf hoch zuhalten. Denn Karneval soll Spaß machen der Spaß muss aber hart erarbeitet werden.


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Aktuelle Meldungen

Groß Laasch - Mit Spaß den Stress abbauen

(26.01.2018)

Laascher Mädchen und Jungen tanzen als „Cool Kids“ für den Karnevalsverein. Mit neuer Trainerin durch die Saison

„Konzentration. Ein bisschen mehr Bewegung. Die Arme stärker mitnehmen.“ Astrid Lembcke steht hinter Mia, Michel-Elias und den anderen jungen Tänzern und treibt sie voran. Im Spiegel sehen die Mädchen und Jungen der Gruppe „Cool Kids“ des Groß-Laascher Carneval Clubs 81 e.V. die Bewegungen ihrer Trainerin – und sich selbst. „Es ist ein bisschen anstrengender als in den anderen Jahren“, sagt Mia. „Aber es macht trotzdem genauso viel Spaß.“ Astrid Lembcke, die beruflich als Fitnesstrainerin arbeitet, hat die Truppe im vergangenen Jahr übernommen. Damit ist eine Ära zu Ende gegangen. Denn zuvor hatte Christa Tiedemann mehr als 20 Jahre lang die jüngsten Tänzer des Vereins trainiert.

„Es ist schon ein bisschen komisch, jetzt beim Training nur zuzuschauen“, sagt Christa Tiedemann. „Aber ich habe die Aufgabe mit einem lachenden und einem weinenden Auge abgegeben.“ Früher habe sie sich die Choreografie für die Tänze immer zu Hause im Wohnzimmer ausgedacht und ausprobiert. „Heutzutage sind die Kinder viel selbstbewusster, wollen eigene Ideen einbringen. Ihre Anforderungen steigen“, sagt Christa Tiedemann und ergänzt lachend: „Und wenn es um Hip-Hop geht, bin ich raus.“

Kinder- und Jugendtanzgruppen gibt es beim GLCC schon seit Ende der 1980er-Jahre. Aktuell seien es sogar drei, wie Marlis Schmidt vom Elferrat erklärt. Neben den „Cool Kids“ noch die etwas älteren „Dancing Teens“ und seit Kurzem die Mini-Tanzgruppe mit Fünf- bis Siebenjährigen. „Und alle sind in unserem Programm im Februar dabei“, so Marlis Schmidt. „Wir wollen ja die nächste Generation heranholen, Kinder, die Spaß am Tanzen haben, fördern und eine Freizeitbeschäftigung bieten.“ Deshalb werde nicht nur in Vorbereitung der Karnevalssaison trainiert, sondern das ganze Jahr über. Hinzu kommen Auftritte bei Dorffesten, Geburtstagen oder dem Adventsmarkt zum Beispiel. Im Oktober waren die „Cool Kids“ sogar bei der Streetdance-Meisterschaft in Schwerin dabei.

Auf Astrid Lembcke waren die Laascher Narren beim Weihnachtsmarkt auf Hof Denissen aufmerksam geworden. Dort war die Trainerin mit ihren kleinen Tänzerinnen vom Ludwigsluster Postsportverein aufgetreten, wo sie zwei Gruppen betreut. „Wir haben sie direkt angesprochen“, erinnert sich Christa Tiedemann.

Die Musik ist aus, die Tänzerinnen und Tänzer hocken auf dem Boden, Astrid Lembcke klatscht. „Gut, sehr schön.“ Die Trainerin ist zufrieden. „Die Kinder kriegen das toll hin.“ Der Laascher Karneval kann kommen.

Am 3. Februar geht es los, dann stehen die „Cool Kids“ bei der ersten Galaveranstaltung des GLCC auf der Bühne. „Ein bisschen aufgeregt ist man immer, auch nach sechs Jahren“, sagt die zwölfjährige Mia, die seit ihrem sechsten Lebensjahr dabei ist. „Aber bisher hat es immer gut geklappt, und dann macht es auch Spaß.“ Und nicht nur das. „Beim Tanzen kann man sich richtig austoben, Wut rauslassen, und dann fällt der ganze Stress aus der Schule von einem ab.“ In welchen Kostümen die Kinder auftreten, wird nicht verraten. Fest steht nur das Motto: „Walt Disney macht Träume wahr, im 37. Karnevalsjahr“.

 

SVZ am 26.01.2018

von Kathrin Neumann

 

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Mit Spaß den Stress abbauen
Foto: Noch ohne Kostüm, die "Cool Kids" trainieren für die Veranstaltung des Groß Laascher Carneval Clubs

Groß Laasch - In Laasch geht der Spaß weiter

(13.11.2017)

GLCC startet mit kleinem Volksfest in seine 37. Session. Streit um genutzte Räumlichkeiten noch nicht beigelegt

Der Spaß geht weiter. Vorerst jedenfalls. Mit Konfetti-Kanone, Schunkelliedern und „Groß Laasch, Helau“ hat der GLCC am Sonnabend um 11.11 Uhr die neue Session eingeläutet. „Nach 36 Jahren gibt man nicht so einfach auf“, sagte Präsident Heino Kühl gegenüber SVZ. „Und wenn man sieht, wie viele Besucher trotz des schlechten Wetters heute gekommen sind, kann man sehr wohl sagen, dass wir etwas geschaffen haben und zum Dorf gehören.“ Beigelegt ist der Streit um den vom Groß-Laascher Carnevalclub (GLCC) genutzten Raum im Kulturhaus, der im September zu Auflösungsgedanken und der Aussage „Da hört der Spaß auf“ geführt hatte, aber noch nicht.

Markus Lau war freiwillig auf die Bühne gegangen, um den Karnevalisten den symbolischen Schlüssel fürs Gemeindebüro und die Kasse zu übergeben. „Sie enthält den gesamten Kassenbestand der Gemeinde und kann komplett geplündert werden“, versicherte der Bürgermeister. Beim Blick in die stählerne Kassette wurde schnell klar, was er damit meinte. Nur bunte Knöpfe und Schokoladen-Münzen lagen darin. Anschließend wurde der alte Narrenkönig Maik verabschiedet und der neue gekürt. Narrenkönig Christoph (Hamann) wird die Laascher Jecken durch ihre Session 2017/18 führen, die unter dem Motto „Walt Disney macht Träume wahr im 37. Karnevalsjahr“ steht.

Heino Kühl und seine Mitstreiter hoffen, dass nicht nur auf der Bühne, sondern auch im wahren Leben ihr Traum wahr wird. „Wir sind schon so oft umgezogen. Jetzt muss es mal eine endgültige Lösung geben“, sagte der GLCC-Präsident am Rande der bunten Eröffnungsveranstaltung auf dem Karl-Moltmann-Platz. Der jetzt genutzte Raum im Keller des Kulturhauses sei einfach ideal. „Dort befindet sich unser gesamter Fundus, unsere ganze Technik an einem Ort, und der Weg zur Bühne ist kurz“, so Kühl.

Große Hoffnungen machte der Bürgermeister da im SVZ-Gespräch nicht. „Jetzt, wo der Saal anders genutzt wird, brauchen wir den Raum einfach für andere Zwecke“, erklärte Markus Lau. „Damit sich Künstler und andere Aktive umziehen, diverse Dinge zwischengelagert werden können.“ Alternativ habe man dem Verein einen Raum unter dem Dach und Räumlichkeiten in der Alten Schule angeboten. Eine kostenlose Nutzung könne es aber so oder so nicht geben. „Unsere Gemeinde befindet sich in der Haushaltskonsolidierung. Da sind wir verpflichtet, Einnahmen, die möglich sind, tatsächlich zu generieren“, so Markus Lau, der das Engagement der Karnevalisten schätzt: „Wie wir heute wieder sehen, bringt der GLCC Menschen zusammen. Und alles, was Menschen zusammenbringt, unterstützen wir.“

Die Diskussion um die Räumlichkeiten trat am Sonnabend aber in den Hintergrund. Stattdessen feierten Karnevalisten und andere Einwohner der Gemeinde bei Stimmungsmusik, Getränken und Essen an wärmenden Feuern den Start in die fünfte Jahreszeit.

von Kathrin Neumann
SVZ am 13.Nov.2017

Foto zur Meldung: Groß Laasch - In Laasch geht der Spaß weiter
Foto: Markus Lau hat an GLCC- Präsident Heino Kühl den gesamten Kassenbestand der Gemeinde übergeben: Knöpfe und Schokotaler

Groß Laasch - „Da hört der Spaß auf“

(22.09.2017)

Gemeinde Groß Laasch setzt Karnevalsverein vor die Tür und bietet neuen Raum gegen Miete, die der GLCC aber nicht zahlen kann

Der Groß-Laascher Karnevalsverein GLCC macht Ernst: Erstmals seit seiner Gründung vor 37 Jahren denken die Mitglieder über das Vereinsende nach. Gezwungenermaßen. Denn die Gemeinde hat festgelegt, dass der Verein im Dezember das Lager unter der Bühne im Kulturhaus räumen soll und stattdessen gegen Miete einen Raum im Obergeschoss nutzen kann. Für den Vereinsvorsitzenden Heino Kühl und den Vorstand würde das das Aus bedeuten: „Wir können die monatliche Miete nicht zahlen. Unsere Mitglieder zahlen keine Vereinsbeiträge, sondern bringen sich durch Arbeit ein. Sei es bei den Vorbereitungen der Sessionen oder den wöchentlichen Proben mit den Kinder- und Jugendtanzgruppen.“

Besonders bitter sei, dass die Entscheidung der Gemeinde gefallen war, ohne den Verein im Vorfeld einzubeziehen. Die Nachricht erreichte den Vereinsvorsitzenden per Mail. „Wir sind aus allen Wolken gefallen, als wir davon erfuhren“, sagt Marlies Schmidt, seit zehn Jahren Mitglied im Verein. „Hier engagieren sich Menschen für die Gemeinde. Sie opfern viel private Zeit. Basteln, schneidern, bauen Kulissen, proben... Wir vertreten die Gemeinde auswärts auf Erntefesten oder mit Auftritten, erst letzte Woche war unsere Tanzgruppe bei der Velo Classico.“ Die Entscheidung, dem Verein nun den Bühnenkeller so kurzfristig vor der Saison wegzunehmen, sei wie ein „Nackenschlag“.

Laut wird es dann auf der Gemeindevertretersitzung am Mittwochabend. Der Gemeinderaum ist voll. Unter den Gästen sind vor allem Karnevalisten. Auch Maik Kujanek. „Ich habe Stunden in dem Bühnenkeller verbracht, Regale eingebaut, Kartons mit Requisiten und Technik geschleppt. Und dann kommt plötzlich dieser Brief angeflattert. Ihr wisst doch genau, dass wir uns das nicht leisten können. Nein. Da hört der Spaß auf.“

Bürgermeister Markus Lau begründet den Entschluss mit dem Betreiberwechsel im Kulturhaus. Der Neue bewirtschaftet in Zukunft nämlich nur noch das Steakhouse und nicht wie sein Vorgänger auch den Saal. „Wir benötigen also den Bühnenkeller nicht nur als Lagerraum für unsere Stehtische, Geschirr oder Gartenmöbel“, sagt Lau. „Sondern auch für die Veranstaltungen, die von nun an hoffentlich wieder zunehmen werden.“ So sollen die Künstler in Zukunft die Möglichkeit bekommen, über den Keller direkt auf die Bühne zu gelangen. Ein Orchester zum Beispiel braucht den Keller auch für das Abstellen der Instrumente.“ Für den Bürgermeister steht fest: Der Karnevalsverein muss sein Domizil verlassen. Der Verein sieht das anders: „Wir gehen hier nicht freiwillig raus“, sagt Maik Kujanek. Von Zwangsräumung ist die Rede. Zur Not auch mit der Polizei.

Später auf der Sitzung, wenn die Gemeindevertreter die neue Gebührensatzung für die Nutzung des Kulturhauses beschließen, flammt die Diskussion ein zweites Mal auf. Auch hier ärgert sich GLCC-Chef und Gemeindevertreter Heino Kühl über die Höhe der Tagessätze für Veranstaltungen und über den Stundensatz für Aufenthaltszeiten. „Das wird sich schnell summieren bei uns“, sagt er.

Burkhard Thees, Bürgermeister und selbst aktives Karnevalsmitglied in Neu Kaliß, kennt das Problem in Groß Laasch. „Eine Gemeinde lebt vom Geben und Nehmen“, sagt er. „Wenn wir den Vereinen viel Geld abnehmen, können sie zumachen. Und wer heute einen Verein kaputt macht, kriegt ihn nie wieder aufgebaut.“ In Neu Kaliß lagert der Karnevalsverein kostenfrei seinen Fundus in einem Gemeindehaus, auch Hallenzeiten werden nicht vergütet. „Dafür zahlen die Vereinsmitglieder aber Beiträge. Geringe Beiträge“, so Thees.

In Groß Laasch wird sich die Lage entspannen, da ist sich Bürgermeister Markus Lau sicher. „Wir werden eine Lösung finden. Aber wir werden den GLCC nicht den anderen Vereinen gegenüber bevorzugen.“ Jetzt wollen sich die Gemeindevertreter und Karnevalisten an einen Tisch setzen. Vom Ergebnis der Runde wird es abhängen, wie der GLCC am 11.11. in die neue Session startet. Laut jubelnd mit Konfettiraketen. Oder trauernd. Kühl: „Im schlimmsten Fall müssen wir den GLCC beerdigen

von Katharina Hennes
SVZ am 22.Sep.2017

Foto zur Meldung: Groß Laasch - „Da hört der Spaß auf“
Foto: Letzes Jahr am 11.11.11.11 Uhr. Das närrische Volk in Groß Laasch lässt vor dem Gemeindebüro Konfetti regnen

Groß Laasch - Groß-Laascher krönen ihren Narrenkönig Maik

(16.11.2016)

Am 11. November pünktlich um 11.11 Uhr stürmten die Karnevalisten aus Groß Laasch das Gemeindebüro und läuteten mit Konfettikanonen die 5. Jahreszeit ein. Schlüssel und immer leere Gemeindekasse wurde ihnen von Gemeindevertreter Wolfgang Schütt übergeben. Anschließend wurden alle zu einem kleinen Imbiss ins Gemeindebüro eingeladen.

Bei Würstchen und einem Glas Sekt kamen auch so einige Probleme zur Sprache. „Wir bedanken uns bei der Gemeinde für die Bewirtung“, so die Karnevalisten. Am Abend fand dann ihre Festveranstaltung im Kulturhaus statt. Die Gäste konnten sich über ein kleines Programm freuen.

Höhepunkt des Abends war die Wahl des neuen Narrenkönigs. Und die sei spannend gewesen. Im Vorfeld wurde die amtierende Narrenkönigin Celine vom Präsidenten verabschiedet. Er bedankte sich bei ihr. Für ihre Arbeit in der 35. Session erhielt sie aus seinen Händen den Narrenkönigsorden.

Aber nun war es soweit, die Wahlkommission hatte das Wort. Nun haben die Groß-Laascher einen Narrenkönig, der sie durch die 36. Session begleitet. Was für ein Jubel bei allen Mitgliedern, Maik ist ihr Narrenkönig. Er ist schon viele Jahre Mitglied im Karnevalsverein und gleichzeitig ein Sponsor des Vereins.

Damit sie immer im rechten Licht auf der Bühne stehen, dafür ist Maik schon viele Jahre verantwortlich. „Mach weiter so“, sagen seine Narrenfreunde. Sie wünschen ihm viel Spaß und Erfolg für die kommende Saison. Eine Überraschung gab es an diesem Abend noch für alle: Die Freunde vom Bützower Karnevalclub kamen, um mit ihnen zu feiern.

marl

 

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Groß-Laascher krönen ihren Narrenkönig Maik
Foto: Der neue Narrenkönig in Groß Laasch heißt Maik (rechts).

Groß Laasch - In Holzschlappen zum Festumzug

(26.09.2016)

Die alten Weiber“ aus Groß Laasch holen beim Kreiserntefest in Prislich den ersten Platz mit ihrer Erntekrone.

Geschmückte Zäune und Vorgärten, Kürbisse, Figuren aus Stroh, bunte Luftballons und Fähnchen zeigen, dass in Prislich etwas los sein muss. Die Gemeinde im Amt Grabow ist Gastgeber des diesjährigen Kreiserntefestes.

 

Es ist Sonnabendmittag. Auf dem Sammelplatz warten 45 Erntewagen, Traktoren, andere landwirtschaftliche Fahrzeuge und Fußgruppen aus Prislich, Neese, Werle und vielen anderen Gemeinden des Landkreises auf den Beginn des Festumzugs. Doch bevor sich der Tross in Bewegung setzen kann, inspiziert eine Fachjury jeden einzelnen Wagen und die selbst gebundenen Erntekronen. Vertreter des Landkreises, von Bauernverband und Sparkasse gehören dazu. „Wir wollen etwas sehen, das es im vergangenen Jahr noch nicht gegeben hat. Mir sind Kreativität und Eigenleistung bei der Gestaltung der Wagen am wichtigsten“, sagt Nicole Gottschall, Geschäftsführerin des Bauernverbandes Ludwigslust.

Dabei stechen auch der Wagen der „Alten Weiber“ und die Kleidung der Frauen aus Groß Laasch ins Auge. Viel Getreide und bunte Bänder schmücken das Gefährt, die Erntekrone fährt auf einem kleinen Anhänger mit. „Wir haben daran eigentlich schon seit Beginn des Sommers gearbeitet, aber die letzten zwei Tage haben wir nochmal viel Zeit investiert“, erzählen die Frauen. Auch ihre Bekleidung ist dem Anlass angepasst. Sie tragen Baumwollkappen auf den Köpfen und klackernde Holzschlappen an den Füßen.

Pünktlich um 12.30 Uhr setzt sich der farbenfrohe und laute Umzug Richtung Neese über Werle und zurück nach Prislich zum Festplatz in Bewegung. Egal ob zu Pferde, mit dem Fahrrad, zu Fuß oder auf einem der geschmückten Erntewagen – alle Teilnehmer genießen die knapp dreistündige Rundfahrt bei schönstem Sonnenschein. Für alle, denen der Fußmarsch zu lang geworden wäre, wird im und um das Festzelt ein buntes Programm geboten. Da begeistern die „Flighty Skirts“ aus Grabow mit ihren Tanzschritten, die Grabower Boxer geben Einblicke in ihre Trainingsabläufe.

Doch als die ersten Erntewagen wieder um die Kurve biegen, sind alle Besucher wieder draußen. Die Wagen drehen noch eine Ehrenrunde um den Festplatz, um ihre volle Pracht zu präsentieren. Fast zum Schluss erreicht ein echt bayrischer Umzugswagen das Gelände. „Die Idee zu dieser Dekoration kam uns ganz spontan, schließlich ist ja gerade das Oktoberfest in München“, erzählen Diana und Jutta aus Werle, die im Dirndl auf dem Wies’n-Wagen mitgefahren sind. „Dadurch hatten wir auch Glück, dass man sehr viel Dekomaterial zu diesem Motto bekommen konnte.“

Zur Stärkung aller Umzugsteilnehmer und der Besucher steht dann ein großes Kuchenbuffet vor dem Festzelt bereit. Und abends kann noch getanzt werden.

SVZ am 26.09.2016

von NISE
 

Foto zur Meldung: Groß Laasch - In Holzschlappen zum Festumzug
Foto: Groß Laasch - In Holzschlappen zum Festumzug

Närrisches Treiben hat Pause

(11.02.2016)

Die närrische Session 2015/2016 endete am Aschermittwoch in Spornitz: Beim Landespräsidententreffen waren fast 60 Vereine da.

 

„Spornitz Helau“ schallte es gestern zum Aschermittwoch aus über 1000 Kehlen in der Spornitzer Mehrzweckhalle anlässlich des 26. Präsidententreffens des Karnevallandesverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Die Spornitzer hatten aus Anlass ihres 60. Bestehens dieses Treffen ausgerichtet und das Dank der Hilfe vieler Freunde und Vereine – von Feuerwehr über Sportverein bis zum Förderverein Kulturhaus Dütschow – bestens gemeistert. Die über 1000 Närrinnen und Narren aus fast 60 Vereinen sowie Abordnungen aus dem Rhein-Erft-Kreis und aus Brandenburg feierten fröhlich und ausgelassen. Schirmherr Wolfgang Waldmüller dankte vor allem den Organisatoren und Helfern und tröstete das Narrenvolk mit dem Hinweis, dass der nächste 11.11. nicht mehr weit weg sei.

Für Bürgermeister Dieter Eckert war diese Veranstaltung „eine Ehre und der Karneval ist eine Lanze der Fröhlichkeit in den Städten und Dörfern“.

Für Christian Gennerich, dem Spornitzer Narrenchef gab es eine besondere Ehre, denn er erhielt den Sonderorden des Karnevalverbandes des Rhein-Erft-Kreises vom dortigen Ehrenpräsidenten Bernd Schall überreicht. Der Landesnarrenchef Lutz Scherling hat erfolgreich seine erste Amtszeit absolviert und lobte das Engagement der 80 Vereine landesweit, die für Fröhlichkeit und Stimmung in den Kommunen sorgten und den „Virus Karnevalensis“ weiter verbreiteten.

Etliche Vereine, darunter aus Goldberg, Lübz, Banzkow lieferten Gastbeiträge, während die Spornitzer Ausschnitte aus ihrem Programm boten. Das nächste Treffen ist 2017 in Güstrow.

 

Quelle: SVZ von MIGB
erstellt am 10.Feb.2016

Foto zur Meldung: Närrisches Treiben hat Pause
Foto: Das Gruppenbild der närrischen Präsidenten des Landes. Fotos: Michael-Güünther Bölsche

Groß Laasch - Von Lampenfieber bis zum Auftrittserfolg

(09.02.2016)
Den Machern und Protagonisten des Groß Laascher Carneval Club 81. e.V. vor Showbeginn einmal über die Schulter geschaut
 

„Ich werde wahrscheinlich erst morgen früh zwischen drei und vier Uhr zu Hause sein“, schätzt Stephan Tiede vor Beginn der Veranstaltung des „Groß Laascher Carneval Club 81. e.V.“ und klappt seinen Laptop auf. Er hat wohl einer der wichtigsten Aufgaben an diesem Abend, nämlich dem Publikum mit Musik ordentlich einzuheizen und die Show-Acts auf der Bühne zu begleiten. „Ich kümmere mich darum, dass die Mikrofone, Headsets und Boxen alle vernünftig eingestellt sind und dass immer gute Musik läuft“, erklärt der 22-jährige Tontechniker. Er sei durch seine Familie zu dem Karnevalverein gekommen. „Ich habe damals einem anderen Tontechniker öfter über die Schulter geschaut. Darauf das Jahr, habe ich es einfach mal einen Abend lang alleine versucht. Und es hat gut funktioniert, sonst stünde ich jetzt ja nicht hier“, stellt er selbstbewusst fest. Die Arbeit mache ihm so viel Spaß, dass er es gerne in Kauf nehme, erst in den frühen Morgenstunden wieder in den eigenen vier Wänden anzukommen, betont Stephan Tiede, bevor er noch einmal von seiner DJ-Terrasse hinunter laufen muss, denn irgendwas stimmt noch nicht ganz mit den Boxen.

Den Jecken vom Verein bleibt gerade noch eine halbe Stunde bis Show-Beginn. Da muss auch zur Not mal der Präsident Heino Kühl mit anpacken. Er schleppt einen Bierzeltgarnitur-Tisch und platziert ihn am Eingang des Raumes. Trotz Stress strahlt er über beide Ohren. „Ich freue mich schon richtig auf heute Abend. Wir haben einen ausverkauften Saal, hier in Groß Laasch“, verrät er im SVZ-Gespräch. Am Sonntag würde ebenfalls im Kulturhaus der Kinderkarneval gefeiert. „Am Rosenmontag fahren wir nach Bützow und Techentin. Und am Aschermittwoch ist Präsidententreffen in Spornitz. Wir haben also noch viel vor“, sagt der 62-Jährige. Doch dann muss er schnell weiter. Das Licht auf der Bühne will noch nicht so ganz funktionieren.

Ein Blick in den Umkleideraum: Kinder springen aufgeregt umher und üben ihre Tanzschritte, lassen sich schminken oder ziehen ihre Kostüme an. Pure Quirligkeit eben. Bei den Erwachsenen sieht es ähnlich aus.

Unter ihnen befindet sich auch die diesjährige Narrenkönigin Celine Stappat. Die 22-Jährige ist gerade dabei, sich die Narrenkappe aufzusetzen. So einfach, wie man denkt, ist es aber nicht. Sie zückt ein paar Klammern und schiebt diese ganz vorsichtig zwischen Haar und Kappe. „So, jetzt sitzt alles“, sagt sie freudig. Celine Stappat tanzt, seit sie sechs Jahre alt ist, mit im Verein. „Seit drei Jahren trainiere ich auch eine Kindertanzgruppe. Seit letztem Jahr sind es sogar zwei“, erzählt die gebürtige Groß Laascherin. „Eigentlich führt ja immer die Narrenkönigin durch das Programm, das schaffe ich allerdings nicht, weil ich selber sehr viel tanze und auch auf meine kleinen Tänzer achten muss“, erklärt sie. Bis jetzt gefalle ihr aber das Narrenamt. „Es macht mir immer riesigen Spaß, auf der Bühne zu stehen“, gesteht sie.

Ihre Mutter, Doreen Stappat-Böhmert, übernimmt hinter der Bühne das Schminken sämtlicher Protagonisten auf der Bühne. „Welche Farbe möchten Sie denn heute“, fragt sie scherzhaft ein Mädchen, das sich gerade vor ihr auf den Stuhl setzt. Seit vier Jahren mache sie das bereits schon. „Am Anfang schminke ich die Kindertanzgruppe. Die Mädels bekommen Glitzer ins Gesicht und dürfen sich ihre Lieblingsfarbe für den Lidschatten aussuchen“, sagt sie. Am wichtigsten sei es ihr jedoch, dass sich die Knirpse trotz Schminke und Kostüm in ihrer eigenen Haut wohl fühlten.

Ob sich Christoph Hamann und Oliver Hufnagel ein paar Minuten vor dem Einmarsch auch noch so wohl fühlen? Die beiden moderieren in diesem Jahr zum ersten Mal den Auftritt. „ Wir haben zwar vor ein paar Wochen in Grabow die Show moderiert, aber irgendwie bin ich heute genauso aufgeregt wie damals“, erklärt der 29-jährge Christoph Hamann. Er überlegt noch einmal kurz und schüttelt daraufhin den Kopf: „Nein, letztes Mal war es definitiv schlimmer“, verrät er. Sein 25-jähriger Co-Moderator Oliver sieht hingegen sichtlich entspannt aus.

Seit 2014 sind die Männer im Verein. Christoph zückt seinen Vereinsausweis und zeigt ihn ganz stolz. „Als wir gefragt wurden, ob wir die Besucher durch das Programm führen wollen, habe ich sofort gesagt, dass ich das nur mit Oliver machen will. Wir verstehen uns beide super und als Team auf der Bühne sind wir gar nicht mal so schlecht“, vermutet er und lacht. Dass er damit Recht behalten wird, merkt man schnell. Heino Kühl eröffnet das Programm. „Wir werden hoffentlich heute Abend viel Spaß haben! Nun sind die Jungs hinter mir dran“, sagt er den 105 Gästen und zeigt auf Oliver und Christoph. Das Publikum jubelt. Und feiert ausgelassen, bis die ersten Hähne krähen.

 

Franziska Meier
SVZ vom 08.02.2016

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Von Lampenfieber bis zum Auftrittserfolg
Foto: Beim Einmarsch des GLCC lief alles wie geplant und das Publikum feierte ausgelassen.

Groß Laasch - Laascher Narren in den Startlöchern

(28.01.2016)
GLCC lädt am Wochenende zum 35.Geburtstag in das Schützenhaus nach Grabow ein
Groß Laasch

„Im Garten sind die Pflaumen reif, reif, reif“, trällert Marlis Schmidt ganz leise vor sich her, als sie ihre goldenen Handschuhe überstreift und ihren Hut aufsetzt. „Sie wiegen fast ein halbes Pfund“, singt Heino Kühl ihr nach und schiebt die Blumenkästen auf der Bühne umher. Beide lachen. Doch noch hat der Auftritt des „Groß Laascher Carneval Clubs 81 e.V.“ gar nicht begonnen. „Wir befinden uns noch in den Vorbereitungen. Aber wir haben den Saal bereits etwas festlich geschmückt im Schützenhaus in Grabow“, erzählt Heino Kühl, der schon seit 2012 Präsident des „GLCC“ und Gründungsmitglied ist. Der 62-Jährige wuselt an diesem Nachmittag auf der Bühne umher, damit für das bevorstehende Wochenende auch alles perfekt ist. Er stellt das Licht ein, schmückt die Bühne weiter aus und kontrolliert, dass auch alles an seinem Platz ist. „Wir haben uns dieses Jahr für Grabow statt Groß Laasch entschieden“, sagt Marlis Schmidt im SVZ-Gespräch. Die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit im „Elferrat“ klärt auf, wieso: „Hier haben wir viel mehr Platz, bessere Technik und sehr gutes Licht. Außerdem mussten wir ja auch auf das Budget achten. Denn als Verein schaut man auf jeden Penny, den man hat. Überhaupt hoffen wir, dass dadurch mehr Besucher kommen werden“, betont sie und deutet auf ein gespanntes Laken, auf welchem ein ansehnlicher Baum gemalt wurde. „Am kommenden Samstag und Sonntag führen wir hier ein ganz neues Programm auf. Unteranderem werde ich einen Pflaumenbaum spielen. Die anderen Frauen aus der ‚Altweibergruppe‘ werden in die Rolle der Früchte schlüpfen“, sagt sie und lächelt freudig. Sie selbst sei bereits seit acht Jahren beim Carneval Club dabei. „Zurzeit verzeichnen wir 29 feste Mitglieder. Es gibt jedoch noch weitaus mehr aktive Jecken“, sagt sie und zählt gemeinsam mit Heino Kühl die Vereinsgruppen auf: zwei Kindertanzgruppen, die Altweibergruppe, das Männerballett, die Linedance-Gruppe, die Jugendgruppe...

Das diesjährige Motto heißt „35 Jahre sind vergangen, der GLCC mischt die Jahreszahlen zusammen“. „Jede Gruppe sollte diesmal eine Jahreszahl von 1981 bis heute ziehen. Daher haben sie die Aufgabe, in ihrem Programm ein Highlight aus der damaligen Zeit vorzuführen. Und sei es, dass sie nur die Musik von damals spielen oder ein altes Kostüm tragen. Beide Groß-Laascher hoffen auf eine ausverkaufte Show. „Wir basteln und bereiten die gesamte Veranstaltung in unserer Freizeit vor und wollen einen schönen und vor allem lustigen Abend mit anderen Narren und Närrinnen verbringen“, wünscht sie sich.

Beginn der Vorstellung ist um 19 Uhr im Schützenhaus in Grabow. Karten für den kommenden Sonnabend und Sonntag können entweder spontan an der Abendkasse oder an den Vorverkaufsstellen „Mekelburg“ und „Schwarz und Steuer“ in Grabow erworben werden. Auch telefonisch unter den Nummern: „Dieter’s Gaststätte“: 03874/21792 oder im „Backshop“: 03874/570318 in Groß-Laasch.

Franziska Meier
 

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Laascher Narren in den Startlöchern
Foto: Marlis Schmidt und Heino Kühl freuen sich auf die Vorstellung am kommenden Wochenende im Grabower Schützenhaus .

Groß Laasch - Karnevalisten geben Gas für Höhepunkte der 35. Session

(18.01.2016)

Der Groß-Laascher Carnevals-Club 81 e. V. bereitet sich gerade auf einen weiteren Höhepunkt der närrischen Saison vor. Die erste Galaveranstaltung findet am 30. Januar im Grabower Schützenhaus statt. Es ist alles vorbereitet, denn die neue Narrenkönigin, die durch die 35. Session führt, ist gewählt. Celine ist schon viele Jahre Vereinsmitglied und im Elferrat für die Jugendarbeit verantwortlich. „35 Jahre sind vergangen, der GLCC mischt die Jahreszahlen zusammen!“ – so das Motto 2015/16.

 

von koen

SVZ am 18.01.2016

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Karnevalisten geben Gas für Höhepunkte der 35. Session
Foto: GLCC-Präsident Heino Kühl (l.), die aktuelle Narrenkönigin Celine Stappat und ihr Vorgänger Horst Stelzner Foto: Privat

Groß Laasch - Groß-Laascher proben für Jubiläum

(08.01.2016)

Karnevalclub geht in die 35. Session / Auftakt am 30. Januar im Schützenhaus

 

Die Groß-Laascher Karnevalisten feiern dieses Jahr ihre 35. Session. Die Proben laufen auf Hochtouren. Da werden Tänze geprobt, Büttenreden einstudiert und Lieder gelernt. Los geht es am Sonnabend, den 30. Januar, um 19 Uhr im Schützenhaus Grabow, am 31. Januar ist der große Seniorenkarneval um 14 Uhr und am 6. Februar die große Abendveranstaltung im Kulturhaus Groß Laasch. Der Kinderfasching am 7. Februar um 15 Uhr in Groß Laasch wird der krönende Abschluss sein. Karten gibt es in Grabow bei den bekannten Vorverkaufsstellen. In Groß Laasch in Dieters Gaststätte 03874 21792, im Backshop und im Gemeindebüro Groß-Laasch.

Marlis Schmidt
SVZ vom 08.01.2016

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Groß-Laascher proben für Jubiläum
Foto: Der Groß-Laascher Karnevalclub geht in die 35. Session. Auftakt ist am 30. Januar im Schützenhaus.

Groß Laasch - 30.08.2015 Öffenliche Vereinsproben

(26.08.2015)

Öffentliche Proben Groß Laascher Vereine

 

Am 30.08.2015 finden auf dem Karl- Moltmann- Platz zwischen 10.00 und 14.00 Uhr öffentliche Proben einiger Groß Laascher Vereine statt.

Programmablauf:

  • 10.00 Uhr                   Begrüßung aller Vereine und Gäste
  • 10.10 bis 10.25 Uhr   Kapelle Blecheinander
  • 10.30 bis 10.50 Uhr   Kindertanzgruppe Groß Laascher Carnevalclub
  • 11.00 bis 11.30 Uhr   Kapelle Blecheinander und die Goldlöckchen
  • 11.30 bis 12.00 Uhr   Los Baterias
  • 12.00 bis 12.30 Uhr   Line Dance
  • 12.30 bis 13.00 Uhr   Männersportgruppe „Oldies“ SV 04
  • 13.00 bis 13.30 Uhr   Kindergruppe der Freiwilligen Feuerwehr

 

 

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Sie sind alle herzlich eingeladen.

 

Heino Kühl

Vereinsvorsitzender des

Groß Laascher Carneval-Club GLCC 81 e.V